Sonntag, August 14, 2022
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Ggf. Ausschluss aus Kita Frist zum Nachweis der Masern-Impfpflicht endet

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Impfbescheinigungen für Kinder, die in Schulen und Kitas beschäftigt sind, müssen bis zu diesem Sonntag eingereicht werden. Andernfalls drohen schwerwiegende Folgen: Kinder können von der Kita ausgeschlossen werden, Bußgelder bis zu 2500 Euro sind möglich.

Zum Schutz vor ansteckenden Masern greift nun die zweite Stufe der vor zwei Jahren eingeführten Impfpflicht für Schulen und Kitas. An diesem Sonntag ist die Frist zur Abgabe der Impfnachweise für Kinder und Mitarbeiter, die sich bereits am 1. März 2020 in den Einrichtungen aufgehalten haben. Die Frist sollte ursprünglich am 31. Juli vergangenen Jahres ablaufen. Allerdings wurde sie dann zweimal verlängert, weil die Corona-Krise die Abläufe erschwerte.

Die Masern-Impfpflicht gilt für Gemeinschaftseinrichtungen, in denen viele Menschen zusammenkommen. Seit dem 1. März 2020 ist in Kitas oder Schulen für Kinder ab einem Jahr ein Nachweis erforderlich, bevor sie aufgenommen werden können: durch den Impfpass, mit dem Gelben Untersuchungsheft oder durch ein ärztliches Attest, wenn das Kind bereits an Masern erkrankt ist.

Bis zu diesem Sonntag müssen auch Nachweise über Kinder und Mitarbeiter vorliegen, die sich bereits am 1. März 2020 in den Einrichtungen aufgehalten haben. Geschieht dies nicht, muss die Geschäftsführung das Gesundheitsamt benachrichtigen, das im Einzelfall entscheidet, ob Tätigkeits- oder Betretungsverbote vorliegen. Ungeimpfte Kinder können von der Kita ausgeschlossen werden, wie das Bundesgesundheitsministerium erläutert. In den Schulen ist dies aufgrund der Schulpflicht nicht möglich. Am Ende können auch Bußgelder bis zu 2500 Euro verhängt werden.

Die Landkreise hatten angesichts der Corona-Sommerwelle vor weiteren Belastungen vieler Gesundheitsämter durch die Masern-Impfpflicht gewarnt. Die Ämter engagieren sich nicht nur im Kampf gegen die Pandemie, sondern auch in diesem Zusammenhang, erklärte der Deutsche Kreisverband. Angesichts der aktuellen Arbeitsbelastung wurde das Bundesgesundheitsministerium gebeten, die Nachweisfrist für Masernimpfungen auf den 1. Januar 2023 zu verschieben.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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