Freitag, Juni 24, 2022
StartNACHRICHTENGouverneur: Erhebliche Verluste auf russischer Seite in Siewerodonezk

Gouverneur: Erhebliche Verluste auf russischer Seite in Siewerodonezk

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18:14 Uhr: Nach Schätzungen der Kiewer Regierung könnte die Ernte in der Ukraine im nächsten Jahr wegen des russischen Angriffskriegs um bis zu 40 Prozent niedriger ausfallen. „Wir haben 25 Prozent der Anbaufläche verloren“, sagte der stellvertretende Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Wyssotzkyj, am Donnerstag dem US-Sender CNN. „Mengenmäßig sind es natürlich mehr.“ Er geht davon aus, dass die Ernte um 35 bis 40 Prozent oder rund 30 Millionen Tonnen zurückgehen wird. Der stellvertretende Minister beschuldigte Russland, 500.000 Tonnen Getreide in von Russland kontrollierten Gebieten der Ukraine gestohlen zu haben.

17:46 Uhr: Der Kampf um Sievjerodonetsk wird immer unerbittlicher: In der strategisch wichtigen Stadt steht für beide Kriegsparteien viel auf dem Spiel. Einige Szenen erinnern an das Drama in Mariupol. Lesen Sie hier mehr.

17:44 Uhr: Vor der ukrainischen Küste droht die russische Schwarzmeerflotte eine weltweite Hungerkrise auszulösen. Russland bestreitet den Blockadevorwurf – zu Recht, sagt ein Marineexperte. Das Problem ist ein anderes, wie Sie hier im Video sehen können.

16:59 Uhr: Die finnische Regierung bereitet ein Gesetz vor, um die Grenze zu Russland durch den Bau eines Zauns sicherer zu machen. Damit reagiert Finnland auf Befürchtungen, Russland könnte mit hybrider Kriegsführung gezielt Migranten anlocken, um sie zum Grenzübertritt nach Finnland oder in die EU zu bewegen. Weißrussland hat dies in der Migrationskrise an den Grenzen zu Polen, Litauen und Lettland gezeigt. Innenministerin Krista Mikkonen sagte, die Regierung werde auf Anraten von Grenzschutzbeamten entscheiden, wo an der 1.300 Kilometer langen Grenze zu Russland Absperrungen errichtet werden sollen.

16:58 Uhr: Auf dem Propagandakanal „Russia Today“ spricht ein russischer Offizier über die Härte ukrainischer Gefangener – und enthüllt dabei unfreiwillig Schlimmes. Ein ukrainischer Regierungsbeamter drückte sein Entsetzen aus. Lesen Sie hier mehr darüber.

16:57 Uhr: Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis hat Gespräche zwischen der Türkei und Russland über die Freigabe von Getreidelieferungen aus der Ukraine kritisiert. „Wir beobachten die laufenden Verhandlungen, die gelinde gesagt seltsam aussehen“, sagte Landsbergis am Donnerstag in Vilnius, so die Agentur BNS. Gespräche über ukrainische Häfen können nicht ohne Beteiligung Kiews geführt werden. „Das ist inakzeptabel und verstößt gegen den Grundsatz ‚Nichts über die Ukraine ohne die Ukraine‘“, sagte der Chefdiplomat des baltischen EU- und Nato-Landes.

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