Freitag, Juni 24, 2022
StartNACHRICHTENGouverneur: Zum Tode verurteilte Briten waren reguläre Soldaten

Gouverneur: Zum Tode verurteilte Briten waren reguläre Soldaten

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8:47 Uhr: Großbritannien hat angesichts der schwierigen humanitären Lage in den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine vor der Ausbreitung tödlicher Krankheiten wie Cholera gewarnt. Wie das Verteidigungsministerium in London am Freitag mitteilte, herrscht in der südukrainischen Stadt Cherson vermutlich bereits ein kritischer Mangel an Medikamenten. In der Hafenstadt Mariupol droht ein Cholera-Ausbruch.

„Seit Mai wurden einzelne Fälle von Cholera gemeldet“, hieß es unter Berufung auf Geheimdienstergebnisse. „Die medizinische Versorgung in Mariupol steht wahrscheinlich bereits kurz vor dem Zusammenbruch. Ein großer Cholera-Ausbruch in Mariupol wird dies weiter verschärfen.“ In der Ukraine gab es 1995 eine schwere Cholera-Epidemie und seither immer wieder kleinere Ausbrüche, vor allem in der südostukrainischen Region um Mariupol am Asowschen Meer.

8.12 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will der Ukraine bei seinem Besuch im Land an diesem Freitag ein „Hilfspaket“ zur Versorgung von Kriegsverletzten anbieten. „Durch diesen barbarischen Angriffskrieg ist hier so viel Elend entstanden“, sagte der SPD-Politiker im ARD-„Morgenmagazin“. Er sei mit einem Team aus Chirurgen und Spezialisten unterwegs, „um bei der Versorgung von Schwerverletzten mit Verbrennungen zu helfen – da wollen wir ausbilden, da wollen wir aufbauen“.

Außerdem soll laut Lauterbach Hilfe geleistet werden, um Menschen, die Gliedmaßen verloren haben, mit Prothesen zu versorgen. Darüber hinaus geht es auch um telemedizinische Unterstützung bei schwerwiegenden Eingriffen. Lauterbach erwähnte auch eine Geberkonferenz an diesem Freitag in Lemberg in der Westukraine, ohne Details zu nennen.

8.10 Uhr: Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) ist am Freitag zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Das teilte ein Sprecher mit. In der Hauptstadt Kiew ist ein Treffen mit dem ukrainischen Abteilungsleiter Mykola Solskyj geplant. Zentrale Gesprächsthemen sollen dabei helfen, die Landwirtschaft des Landes im russischen Angriffskrieg zu stabilisieren. Deutschland arbeitet auch auf anderen Wegen daran, ukrainische Getreideexporte zu ermöglichen, da die üblichen Exporte über die Schwarzmeerhäfen vorerst blockiert sind.

Anschließend will Özdemir Farmen besuchen, um sich ein Bild von der Situation auf den Farmen und den aktuellen Bedürfnissen der ukrainischen Landwirtschaft zu machen. Der Grünen-Politiker ist nun einer Einladung seines ukrainischen Amtskollegen zu einem Ministertreffen der G7-Gruppe im Mai nach Stuttgart gefolgt.

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