Dienstag, September 27, 2022
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Grenzkonflikt flammt erneut auf 49 armenische Soldaten sterben bei Angriffen Aserbaidschans

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Der erneut ausgebrochene Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan fordert seine ersten Opfer. Nach Angaben des armenischen Regierungschefs Paschinjan sterben mindestens 49 eigene Soldaten bei Angriffen aus Aserbaidschan. Er fordert Unterstützung aus Russland, den USA und Frankreich.

Nach Angaben von Ministerpräsident Nikol Paschinjan wurden bei Kämpfen im Grenzgebiet zwischen Armenien und Aserbaidschan mindestens 49 armenische Soldaten getötet. Die Zahl der Opfer werde voraussichtlich steigen, sagte Paschinjan im Parlament in Eriwan. Beide Konfliktparteien hatten in der Nacht schwere Kämpfe im Grenzgebiet gemeldet.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Eriwan versuchten aserbaidschanische Truppen, auf armenisches Territorium vorzudringen. Die aserbaidschanische Armee setzte Artillerie und Drohnen gegen militärische und zivile Ziele nahe der Grenze ein. Aserbaidschan hingegen beschuldigte Armenien „großangelegter subversiver Akte“ in der Nähe der Grenze und des Beschusses seiner Militärstellungen.

Nach Angaben seines Büros forderte Paschinjan in Telefonaten mit US-Außenminister Antony Blinken, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron eine „angemessene Reaktion der internationalen Gemeinschaft“ auf das Vorgehen Aserbaidschans. Armeniens Verteidigungsminister Suren Papikjan und Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hätten in einem Telefongespräch beschlossen, die „notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage“ zu ergreifen, teilte die Regierung in Eriwan mit.

Die türkische Regierung wiederum forderte Armenien auf, seine „Provokationen“ gegen Aserbaidschan einzustellen und sich „auf Friedensverhandlungen und Zusammenarbeit“ mit Baku zu konzentrieren.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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