Samstag, Dezember 10, 2022
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Habeck bei Lanz "Ich würde jetzt die ‚One Love‘ Binde tragen"

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Die FIFA verbannte die „One Love“-Kapitänsbinde aus den Stadien in Katar, der DFB beugte sich widerwillig. Robert Habeck hingegen rät, nicht nachzugeben. „Ich würde es wagen“, sagt er in „Markus Lanz“.

In der Diskussion um den „One Love“-Verband hat sich nun auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zu den Grünen geäußert. Bei „Markus Lanz“ im ZDF beantwortet der Politiker eine entsprechende Frage des Moderators mit den Worten: „Ich würde jetzt die ‚One Love‘-Bandage tragen.“ Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Manuel Neuer, wollte den Verband ursprünglich bei den WM-Spielen in Katar anlegen. Der Weltfußballverband FIFA verbot dies am Montag und kündigte die Verhängung nicht näher bezeichneter Sanktionen an. Die Mannschaft sei geschockt, sagte Bundestrainer Hansi Flick am Dienstagnachmittag auf der Pressekonferenz der Nationalmannschaft. Für das WM-Spiel gegen Japan am Mittwoch ist kein Einsatz der Mannschaft geplant. „Es ist schade, dass Sie sich nicht mehr für Menschenrechte einsetzen können“, sagte Flick.

Anders sieht das Habeck bei Markus Lanz. Das Tragen des Verbands sei ein gemäßigter Protest, bemerkt er. „Mich würde interessieren, was der Schiedsrichter machen würde“, sagte der Politiker.

In der anschließenden Diskussion lobte Habeck Bürger und Industrie. Auf sie ist der aktuelle Füllstand der deutschen Gasspeicher zurückzuführen. Aktuell sind es 100 Prozent. „Jetzt müssen wir so weitermachen“, sagt der Minister. „Politische Aktionen, politische Aktionen, politische Taten bewirken etwas.“

Für die nächsten Jahre fordert Habeck erneut, den europäischen Wettbewerbsvorteil in der Branche zu nutzen. Europa muss sich gegen zwei Blöcke behaupten, nämlich die USA und China. „Wir müssen entschiedener und energischer agieren“, sagte Habeck. Vor allem die USA versuchen derzeit mit hohen Subventionen Unternehmen ins eigene Land zu locken. Die EU versucht, die USA zu einer erneuten Öffnung zu bewegen. Gelingt dies nicht, muss Europa seine eigenen Industrieprogramme stärker fördern. In der Chipproduktion gibt es das schon. Ähnliches könnte die neue „Plattform für Transformationstechnologien“ bieten, deren Entwicklung sich derzeit in der Endphase befindet. Sie soll den europäischen Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und kann starten, wenn die EU mit den USA nicht zu einer Einigung kommt. Allerdings ist Europa für eine solche Form des Wettbewerbs noch zu langsam und schwerfällig. Dem könne aber abgeholfen werden, sagte der Minister.

Für Deutschland ist Habeck zuversichtlich: „Ich denke, wir haben die besten Chancen, dieses Land wohlhabend zu halten, mit sicheren Arbeitsplätzen, wenn wir den Wandel gestalten.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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