Freitag, Juni 24, 2022
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Handelsbeziehungen mit Russland: Steinmeier distanziert sich von Schröder

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich ausdrücklich vom russischen Altkanzler und Lobbyisten Gerhard Schröder distanziert.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) für seine Geschäftsbeziehungen zu Russland und Wladimir Putin kritisiert. „Das Engagement von Gerhard Schröder für russische Energiekonzerne hat in Europa, insbesondere bei unseren osteuropäischen Nachbarn, viele Fragezeichen hinterlassen, auch mit Blick auf unser Land“, sagte Steinmeier der „Bild am Sonntag“.

Vieles, was Schröder während seiner Kanzlerschaft begonnen hat, wurde von seinem Verhalten nach seinem Ausscheiden aus dem Amt überschattet. Steinmeier machte deutlich, dass dies nicht nur für Schröder persönlich, sondern für ganz Deutschland Folgen habe.

Auch dieses Jahr gratulierte er ihm nicht zu seinem Geburtstag. Schröder wird seit Jahren wegen seines Engagements für russische Staatsunternehmen und seiner engen Beziehung zu Präsident Wladimir Putin kritisiert.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine nahm der Druck auf ihn weiter zu. Steinmeier selbst ist nach Beginn des russischen Angriffskriegs wegen seiner Russlandpolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte in die Kritik geraten. Erst nach langem Zögern räumte er ein, Fehler gemacht zu haben, etwa bei seiner Einschätzung Putins.

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