Samstag, Mai 21, 2022
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Hohe Hürden für das Zusammenleben Buschmann kündigt Reform des Familienrechts an

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Bis zu den Sommerferien will Bundesjustizministerin Buschmann Vorschläge zur Novellierung des Familienrechts vorlegen. Sie sollten der größeren Vielfalt des Zusammenlebens Rechnung tragen. Dabei soll es auch um das Kinder- und Unterhaltsrecht sowie um eine Alternative zur Ehe gehen.

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat eine rasche Reform des Familienrechts angekündigt. „Die Vielfalt des Familienlebens hat zugenommen“, sagte die Ministerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir brauchen deshalb eine Wende im Familienrecht.“

Das Recht sei noch nicht ganz in der neuen Realität angekommen, sagte Buschmann und fügte hinzu: „Getrennt, Regenbogen, Patchworkfamilien, aber auch anderen Formen des Zusammenlebens stellen sich teilweise hohe Hürden in den Weg.“

Zu den geplanten Änderungen sagte der Minister: „Noch vor Beginn der Sommerferien werden wir erste konkrete Reformvorschläge vorlegen.“ Schon zum nächsten Internationalen Familientag soll einiges im Gesetzblatt stehen. Der Internationale Familientag ist ein offizieller Gedenktag der Vereinten Nationen, der jährlich am 15.

Der FDP-Politiker kündigte Reformen im Namens-, Abstammungs-, Kinder- und Unterhaltsrecht an. „Mit der Verantwortungsgemeinschaft wollen wir auch ein neues Rechtsinstitut einführen.“ Die Ampelkoalition plant – als Alternative zur Ehe – ein neues Partnerschaftsmodell. Auch für Freunde oder Mitbewohner soll die neue Verantwortungsgemeinschaft offen sein. Alle Menschen müssten in der Lage sein, „ihre Vision von einem guten Zusammenleben selbstbestimmt zu verwirklichen“, betonte Buschmann.

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