Montag, Oktober 18, 2021
StartNACHRICHTEN"Horrorliste" der Folgen Pazifikregion sendet Hilferuf vor Klimagipfel

"Horrorliste" der Folgen Pazifikregion sendet Hilferuf vor Klimagipfel

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In drastischen Worten fordern die pazifischen Inseln die Weltgemeinschaft auf, gegen den Klimawandel zu handeln. Der Klimagipfel in Glasgow muss zu soliden Zusagen führen. Sonst drohten „unvorstellbare“ Konsequenzen. Es gehe um „das Verschwinden ganzer Inseln und großer Küstenabschnitte“.

Drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow appellierten Regierungschefs aus dem Pazifikraum an die Weltgemeinschaft, die Pariser Klimaziele von 2015 einzuhalten Gipfel mit der EU, dass die kleinen Staaten „die volle Kraft“ ihrer „moralischen Autorität“ gegen Umweltsünder einsetzen würden, die in Glasgow keine „starken Verpflichtungen“ vorgelegt hätten.

An der „COP26“ nehmen 196 Länder und die Europäische Union teil. Bainimarama forderte, dass das Treffen zu soliden Verpflichtungen zur Erreichung der Pariser Klimaziele führt. Dementsprechend sollte die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden. Zu diesem Zweck forderte der Regierungschef von Fidschi auch das Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe. Glasgow könne nicht mit einer „Litanei guter Absichten“ enden, sagte er.

Die Folgen der Untätigkeit seien „unvorstellbar“, fügte Bainimarama hinzu. Es geht um das Verschwinden ganzer Inseln und großer Küstenabschnitte in Lagos, Venedig, Miami und Bangladesch. Der Klimawandel wird zu verstärkten Wanderungsbewegungen und Waldbränden sowie zur Zerstörung von Häusern, Farmen und Ökosystemen führen. Die „Horrorliste“ sei noch nicht fertig, sagte Bainimarama.

Der Präsident der Marshallinseln, David Kabua, sagte, diejenigen, die nicht im direkten Kampf gegen die Klimakrise seien, könnten sich die Dringlichkeit nicht vorstellen. „Wir haben es mit den schwierigsten Fragen zu tun“, sagte Kabua. „Welche Inseln sollten wir retten, was passiert, wenn unsere Leute gegen ihren Willen verlassen müssen, wie wollen wir unsere Kultur erhalten?“

Naomi Mata’afa, die seit Juli die erste Regierungschefin Samoas ist, sagte, die Auswirkungen von häufigen Wirbelstürmen und Dürren, starken Regenfällen und Überschwemmungen, der Erwärmung der Ozeane und der Versauerung seien bereits zu spüren. Diese Auswirkungen seien „schädlich für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unseren Lebensunterhalt und unsere Lebensweise“.

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