Freitag, Oktober 7, 2022
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„Human Rights Watch“: Bericht über die tödliche Folter in Myanmar

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Nach einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sind seit dem Militärputsch in Myanmar mehrere festgenommene Junta-Gegner in Haft gestorben.

Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten sind seit dem Militärputsch in Myanmar vor anderthalb Jahren zahlreiche festgenommene Junta-Gegner in Haft eines grausamen Todes gestorben.

Human Rights Watch (HRW) hat sechs Fälle dokumentiert, in denen Aktivisten zu Tode gefoltert wurden oder starben, weil ihnen medizinische Behandlung verweigert wurde. Die Ergebnisse wurden am Dienstag veröffentlicht.

Mindestens 73 Menschen starben in Polizeistationen, Militärverhörzentren und Gefängnissen. Die Gefangenenhilfsorganisation AAPP schätzt sogar, dass fast 700 Bürger kurz nach ihrer Festnahme gestorben sein könnten, sagte Maung der Deutschen Presse-Agentur.

Viele fürchten Repressalien, wenn sie die Gräueltaten der Junta aufdecken. Trotz der großen Gefahr gelang es der Organisation, die Familien der Opfer zu befragen, 40 Fotos und fünf Videos zu analysieren und die Meinung unabhängiger Ärzte einzuholen.

„Aus den Spuren auf den Körpern und Gesichtern geht hervor, dass diese Männer unermesslich gelitten haben und gefoltert wurden“, sagte Rohini Haar, ein von Human Rights Watch konsultierter Notarzt, der die Bilder der Leichen analysierte.

Es gibt so viele Anzeichen von Misshandlung und Folter, dass es schwierig ist, genau festzustellen, was diese Menschen letztendlich getötet hat.

Laut HRW erhielt keine der Familien der Opfer offizielle ärztliche Atteste oder Autopsieberichte des Militärs.

Im Februar 2021 führte das Militär einen Staatsstreich gegen die gewählte Regierung von Aung San Suu Kyi durch. Der Friedensnobelpreisträger sitzt im Gefängnis in Einzelhaft. Die Generäle unterdrücken weiterhin jeden Widerstand mit blutiger Gewalt und haben ein Regime der Angst errichtet.

Der UN-Sonderberichterstatter für Myanmar, Tom Andrews, sagte im Oktober 2021, dass er glaubwürdige Berichte über „mehr als 8.000 willkürlich Inhaftierte, von denen viele gefoltert und Dutzende zu Tode gefoltert wurden“, vorlege.

HRW bezeichnete die weit verbreiteten und systematischen Misshandlungen der Junta nach dem Putsch – darunter Mord, Folter und rechtswidrige Inhaftierung – als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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