Sonntag, August 14, 2022
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IAEA: Situation bei AKW Saporischschja "sehr angespannt"

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Das von Russland besetzte Kernkraftwerk in Saporischschja bereitet dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde große Sorgen. Alle Sicherheitsprinzipien wurden verletzt. Die IAEA hat bisher vergeblich versucht, Zugang zum Kernkraftwerk zu erhalten.

Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) ist die Lage im von russischen Truppen besetzten Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine „sehr angespannt“. „Alle Sicherheitsprinzipien wurden auf die eine oder andere Weise verletzt“, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi im UN-Hauptquartier in New York. „Wir können nicht zulassen, dass es so weitergeht.“

Das Kraftwerk in Saporischschja ist das größte Kernkraftwerk in Europa. Es ist seit Anfang März von russischen Truppen besetzt, die es Tage nach Beginn des Einmarsches in die Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht haben. Seitdem versucht die IAEA, Experten nach Saporischschja zu schicken, bisher ohne Erfolg. Die Ukraine lehnt eine IAEA-Mission ab, weil Kiew glaubt, dies würde eine Anerkennung der russischen Besatzung bedeuten.

„Der Besuch des Standorts ist sehr komplex, weil er die Zustimmung und Zusammenarbeit bestimmter Akteure erfordert“, sagte Grossi und bezog sich hauptsächlich auf die Ukraine und Russland. Der IAEA-Chef sprach am Rande einer UN-Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags. Zahlreiche Staaten warnten auch vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges vor der Gefahr eines atomaren Konflikts.

US-Außenminister Antony Blinken hatte zuvor „tiefe Besorgnis“ darüber geäußert, dass Russland dort im Krieg gegen die Ukraine mehrere Atomkraftwerke beschlagnahmt habe. In Bezug auf das Kernkraftwerk Saporischschja gibt es zum Beispiel glaubwürdige Berichte, dass Russland das Kraftwerk als eine Art Schutzschild nutzt, also aus der Nähe des Kraftwerks auf ukrainische Streitkräfte schießt. Die Ukrainer konnten nicht zurückschießen, weil dies zu einem schrecklichen nuklearen Unfall führen könnte.

Medien hatten berichtet, dass sich vor allem russische Artillerie im Bereich des Atomkraftwerks verschanzt habe und von dort aus auf ukrainische Stellungen schieße. Die Frontlinie verläuft derzeit entlang der südlichen Stadt Saporischschja. Anfang März übernahmen russische Truppen die Kontrolle über das Atomkraftwerk.



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Abgel T
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Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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