Mittwoch, Dezember 7, 2022
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"Ich bin Putin unglaublich dankbar" Kadyrow wird zum Generaloberst befördert

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Während der Krieg für Russland schlecht läuft, macht in Moskau ein Hardliner Karriere: Tschetschenienführer Kadyrow, der sich gern als Putins Spürhund inszeniert, steigt in der Kreml-Armee in den dritthöchsten Rang auf. Ob der neue Generaloberst an die Front geht, ist unklar.

Angesichts der militärischen Rückschläge in der Ukraine hat der russische Präsident Wladimir Putin den autoritären Herrscher Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow, zum Generaloberst befördert. Das Dekret zu seiner Ernennung sei bereits veröffentlicht, er sei Putin „unglaublich dankbar“ für die „große Wertschätzung“, schrieb Kadyrow auf Telegram. Der Generaloberst ist nach dem Marschall und dem Armeegeneral der dritthöchste Rang in den russischen Streitkräften.

Am Montag lobte der Kreml Kadyrows „heroischen Beitrag“ zur Offensive in der Ukraine. Der tschetschenische Präsident engagiert sich seit Kriegsbeginn intensiv. Tschetschenische Einheiten kämpfen Seite an Seite mit russischen Streitkräften im Land. Unter ihnen ist Kadyrows berüchtigte persönliche Miliz, bekannt als „Kadyrovtsy“.

Kadyrow kündigte am Montag an, drei heranwachsende Söhne zum Kampf in die Ukraine zu schicken. Angesichts der Schwierigkeiten der russischen Armee hatte er auch den Einsatz von „Low-Yield-Atomwaffen“ gefordert. Darüber hinaus hatte Kadyrow einen anderen Generaloberst, Alexander Lapin, für seine Rolle im Kampf um die kürzlich von ukrainischen Streitkräften eroberte Stadt Lyman kritisiert.

Kadyrow forderte, Lapin abzusetzen, degradieren und als einfacher Soldat an die Front schicken zu lassen. Die Probleme in Lyman wurden vor zwei Wochen gemeldet. „Eine Woche später verlegt Lapin seinen Stab nach Starobilsk, mehr als 100 Kilometer von seinen Untergebenen entfernt, und schlüpft selbst nach Luhansk. Wie können Sie Ihre Einheiten operativ befehligen, wenn Sie 150 Kilometer entfernt sind“, empörte sich Kadyrow. Ob er nach seiner Beförderung nun selbst aktiv in das Frontgeschehen eingreifen würde, blieb offen.

Der tschetschenische Machthaber wird wegen seiner von schweren Menschenrechtsverletzungen geprägten Regierung seit Jahren von internationalen Nichtregierungsorganisationen kritisiert.

Vor seiner jetzigen Ernennung zum Generaloberst war Kadyrow bereits dreimal zum General befördert worden – jeweils bei den Streitkräften des Inneren, der Polizei und der Nationalgarde Tschetscheniens.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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