Mittwoch, Februar 1, 2023
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"Ich trete wieder an" Kubicki will wieder als FDP-Vize kandidieren

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Auch mit 70 Jahren will der stellvertretende FDP-Vorsitzende Kubicki nicht klein beigeben. Im April kehrt der Politiker als Parteivize zurück. Der Grund: Er müsse die politische Klasse davor schützen, „unser Leben in diesem Land zu ruinieren“.

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki will beim Parteitag im April erneut als stellvertretender Bundesvorsitzender kandidieren. „Ich komme wieder“, sagte Kubicki der „Welt“. Er folgt damit den Forderungen des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner und des schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Oliver Kumbartzky. Kubicki wird am 3. März 71 Jahre alt. Kubicki plant nach eigenen Angaben auch eine weitere Kandidatur für den nächsten Bundestag.

Er habe das Gefühl, „dass mein Engagement notwendig ist, um uns in der politischen Klasse davor zu bewahren, unser Leben in diesem Land mit unglücklichen Entscheidungen zu ruinieren“, begründete er seine Kandidatur als FDP-Vizepräsident. Seine Frau stimmte den Plänen nach langer Diskussion zu – „unter der Bedingung, dass ich bis Ende des Jahres zehn Kilo abnehmen muss, weil sie sich um meine Gesundheit kümmert“.

Mit Blick auf seinen Plan, bei der nächsten Bundestagswahl 2025 wieder anzutreten, sagte der amtierende Landtagsvizepräsident: „So wie Gott und meine Landespartei wollen und ich lebe, wird das so sein.“ Sein Ziel ist erneut ein zweistelliges Ergebnis für die FDP. Dafür müsse seine Partei „in der Altersgruppe 60+ deutlich besser werden“. Die FDP erreichte bei der Wahl im September 2021 11,5 Prozent; Allerdings schneidet sie in Umfragen aktuell deutlich schlechter ab.

Trotz der politischen Differenzen in der Ampelkoalition warnte Kubicki vor einem Bruch des Bündnisses. „Welche Alternative gibt es? Die Union ist immer noch nicht regierungsfähig“, sagte der FDP-Politiker. „Und Deutschland jetzt zu schicken, in dieser Situation in Europa, die Koalition aufzulösen und einen neuen Wahlkampf zu starten – das würde bedeuten, uns fast ein halbes Jahr handlungsunfähig zu machen.“ Das wäre unverantwortlich, sagt Kubicki. Die Ampel sei „zum Erfolg verdammt“.

Jüngeren FDP-Politikern rät er zu mehr Mut. Er ermutige sie immer wieder, „keine Angst vor Beleidigungen zu haben“, sagte Kubicki, der sich gerne laut und mit provokativen Äußerungen zu Wort meldet. Er fügte hinzu: „In einer großen Strömung zu schwimmen, wird der FDP nicht helfen. Im Gegenteil.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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