Sonntag, Januar 29, 2023
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Im Februar soll es losgehen "Letzte Generation" will ganz Deutschland stören

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Die Ankündigung dürfte bei vielen Autofahrern für Stress sorgen: Aktivisten der „letzten Generation“ wollen ihre Proteste auf ganz Deutschland ausdehnen. Worum es genau geht, verraten sie nicht. Der Startschuss für die ersten Aktionen soll aber schon sehr bald erfolgen.

Die Klimaschutz-Protestgruppe „Last Generation“ hat angekündigt, ihre Blockade- und Störaktionen in diesem Jahr deutlich auf ganz Deutschland auszudehnen. „Der Widerstand wird stärker denn je“, sagte Aimée van Baalen, eine Sprecherin der Gruppe. „Wir werden massiv auf die Straße gehen.“

Ab dem 6. Februar sollen „in allen Regionen Deutschlands“ Protestaktionen stattfinden. „Wir werden den Alltag in dieser Republik an möglichst vielen Stellen unterbrechen.“ Man wolle die Störungen „in jede Stadt und jedes Dorf tragen, mit immer mehr Menschen“. Wie genau die Aktionen aussehen sollen, sagte der Konzern nicht.

Am 24. Februar 2022 blockierte die Gruppe erstmals eine Straße in Berlin. Es folgten zahlreiche Blockaden auf Autobahnen mit langen Staus und Störungen in Museen und Ministerien. Demonstranten klebten sich oft selbst ab, damit die Räumung lange dauerte.

Die „Letzte Generation“ hofft nun, dass sich immer mehr Menschen beteiligen, um das Land „zum Stillstand“ zu bringen. Das sei ein „entscheidender Faktor“, sagte van Baalen. Im vergangenen Jahr seien in vielen Städten rund 800 Menschen in Blockaden steckengeblieben, sagte Sprecherin Carla Hinrichs. Eine genaue Zahl der Unterstützer ist nicht bekannt. „Es gibt so viele Menschen, Hunderte, wir wissen es nicht genau.“ Entweder muss die Regierung „uns alle wegsperren“ oder die Forderungen akzeptieren. Die „letzte Generation“ forderte die Bundesregierung auf, einen „Sozialrat“ einzuberufen, in dem zufällig gezogene Personen sitzen. Hier sollen Schritte erarbeitet werden, damit Deutschland ab 2030 klimaneutral ist.

Einige Unterstützer werden von der Gruppe und einer angeschlossenen Initiative aus Spenden bezahlt, vor allem für Vorträge und andere Aufklärungsarbeit, heißt es im Transparenzbericht. Im vergangenen Jahr gingen mehr als 900.000 Euro an Spenden ein. Der Konzern gab 535.000 Euro aus.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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