Sonntag, Oktober 2, 2022
StartNACHRICHTENImpfstoff gegen Corona-Variante Bund wird nächste Woche BA.5-Impfstoff liefern

Impfstoff gegen Corona-Variante Bund wird nächste Woche BA.5-Impfstoff liefern

- Anzeige -


Bundesgesundheitsminister Lauterbach prognostiziert für die Pandemie im Winter ein „mittleres Szenario“ mit „sehr ansteckenden, aber nicht ganz so schweren Varianten“. Er will den Impfstoff gegen den Omicron-Subtyp BA.5 in wenigen Tagen geliefert bekommen.

Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll der auf die BA.5-Variante angepasste Impfstoff bald verfügbar sein. Der Impfstoff werde ab Mitte nächster Woche geliefert, sagte Lauterbach im Bundesrat. Der seit einigen Wochen verfügbare BA.1-Impfstoff wird nun ausgeliefert. „Wir haben so viel Impfstoff, dass wir in den nächsten Wochen jeden impfen können, der sich impfen lassen möchte.“

Der BA.5-Impfstoff wurde erst am Montag von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zugelassen. Lauterbach wies darauf hin, dass der bereits verfügbare BA.1-Impfstoff auch gut gegen die aktuellen Varianten schütze. Bisher ist jedoch unklar, welcher Impfstoff für welche Gruppen empfohlen wird. Die zuständige Pandemie-Impfkommission hat in den vergangenen Tagen zweimal getagt. „Wir werden in der nächsten Woche entsprechende Empfehlungen erhalten.“

Wie sich die Pandemie im Herbst und Winter entwickelt, ist laut Lauterbach noch unklar. Am wahrscheinlichsten halte er ein „mittleres Szenario“ mit „sehr ansteckenden Varianten, die nicht so schwierig sind“, sagte er vor der Landtagskammer. Lauterbach wies auch darauf hin, dass noch immer täglich rund hundert Menschen an einer Corona-Erkrankung sterben. „Ich möchte nicht, dass wir uns daran gewöhnen.“ Der Bundesgesundheitsminister hat sich anlässlich der abschließenden Beratungen zum neuen Infektionsschutzgesetz im Bundesrat geäußert. Er verteidigte die neuen Maßnahmen gegen Kritik aus den Ländern.

Insbesondere lehnte der Minister die Forderung ab, der Bund solle den Ländern im Gesetz genaue Vorgaben machen, ab welchen Schwellenwerten bestimmte Maßnahmen greifen sollen. Vielmehr brauche es eine „Gesamtbetrachtung“ mit verschiedenen Komponenten – etwa den Fallzahlen, der Auslastung der Intensivstationen oder der Viruslast. Diese Gesamtbetrachtung geht meist in eine Richtung. „Damit können wir auch arbeiten“, sagte Lauterbach. Der Bundesrat hat dem neuen Gesetz zugestimmt, das eine flächendeckende Maskenpflicht im Fernverkehr sowie in Arztpraxen und Spitälern vorschreibt. Die neuen Maßnahmen sollen vom 1. Oktober bis 7. April gelten.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare