Sonntag, November 28, 2021
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In Bildern: Einjähriger Todestag von Diego Maradona

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Die Welt jährte sich am Donnerstag zum einjährigen Todestag von Diego Maradona, der von einigen als der beste Fußballer aller Zeiten angesehen und in seinem Heimatland Argentinien trotz oder gerade wegen seiner menschlichen Schwächen verehrt wird.

Maradona starb im vergangenen November im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt, nachdem er sich Wochen einer Gehirnoperation wegen eines Blutgerinnsels unterzogen hatte.

Der ehemalige Star der Boca Juniors, Barcelona und Napoli hatte jahrelang gegen Kokain- und Alkoholsucht gekämpft und litt an Leber-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, als er starb.

Sein Tod schockierte die Fans auf der ganzen Welt, und Zehntausende standen Schlange, um während der dreitägigen Staatstrauer an seinem in die argentinische Flagge gehüllten Sarg im Präsidentenpalast in Buenos Aires vorbeizukommen.

Er mag tot sein, aber in Argentinien ist Maradona überall.

Seine beiden Tore im Viertelfinale der WM 1986, bei dem Argentinien nur vier Jahre nach dem Falklandkrieg über England triumphierte, machten Maradona sofort zum Helden.

In Neapel, wo Maradona ebenso eine Ikone ist wie in Buenos Aires, wurde vor dem Stadion von Napoli eine Statue von ihm enthüllt, die nach seinem Tod in Tribut umbenannt wurde.

Am Donnerstagmorgen hinterließ der Präsident von Neapel, Aurelio De Laurentiis, Blumen im sogenannten „Largo Maradona“, einem Gebiet im berühmten „Spanischen Viertel“ von Neapel, das zu Ehren des Argentiniers mit Wandgemälden bedeckt ist.

Der Club forderte die Fans auf, mehr als drei Stunden früher zum Spiel gegen Lazio zu kommen, damit sie bei einer „intensiven“ Gedenkzeremonie anwesend sein könnten, während De Laurentiis sagte, dass Statuen im Stadion von Napoli aufgestellt würden.

Maradonas Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, seine herausragenden sportlichen Leistungen, sein kompliziertes Leben und sein dramatischer Tod haben seinen Platz in der argentinischen Psyche verankert.

In den Städten wird Maradonas Name in unzähligen Graffitis verewigt: „Diego lebt“, „10 Eternal“ und „D10S“ – ein Wortspiel mit dem spanischen Wort für Gott „Dios“ und Maradonas berühmter Trikotnummer.

Wandbilder in Buenos Aires zeigen ihn mit Engelsflügeln, als Schutzpatron mit Heiligenschein und Zepter, oder hier auf der Erde beim Kuss der WM.

Maradona ist vielleicht genauso in Erinnerung geblieben für sein „Hand of God“-Tor – das sich illegal von seiner Hand löste, was er einer übernatürlichen Intervention zuschrieb – wie für sein zweites im gleichen Spiel gegen England, das später als „Goal of the“ bekannt wurde Jahrhundert“.

Für den Historiker Felipe Pigna ist Maradona „ein Held mit vielen Unvollkommenheiten“ – eine Mischung aus Qualitäten, die widerspiegelt, „was es bedeutet, Argentinier zu sein“.

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