Dienstag, Januar 31, 2023
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In Lützerath tauchte erneut die Polizei auf und trug Greta Thunberg vom Grubenrand weg

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Die weltberühmte Klimaaktivistin Greta Thunberg ist am Samstag Hauptrednerin bei der Demonstration gegen die Räumung von Lützerath. Einen Tag später kehrt sie überraschend dorthin zurück und nimmt an einer improvisierten Demo teil. Die Polizei griff ein und trug den 20-Jährigen schließlich ab.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist am Sonntagnachmittag überraschend wieder am Rand des Braunkohletagebaus bei Lützerath aufgetaucht. Die 20-Jährige nahm an einer Spontandemonstration teil und sang und tanzte mit anderen Klimaaktivisten. Sie war in einen Hut und eine Kapuzenjacke gehüllt.

Ein Polizeisprecher sagte, Thunberg habe kurzzeitig auf einer Mauer am Rand der Mine gesessen. Polizisten hatten sie zu ihrer eigenen Sicherheit aufgefordert, die Mauer zu verlassen. Als sie dies nicht tat, trugen die Beamten sie ein paar Schritte weiter weg. Dasselbe verlief harmonisch. Die schwedische Klimaaktivistin ging daraufhin ihren eigenen Weg.

Thunberg war auch der Hauptredner bei der Demo am Samstag, die von der Polizei auf 15.000 Menschen geschätzt wurde, und nach Angaben der Organisatoren auf mindestens 35.000 Menschen. „Lützerath ist noch da, und solange die Kohle noch im Boden ist, ist dieser Kampf nicht vorbei“, sagte Thunberg unter dem Jubel des Publikums. Dass auch 2023 noch Kohle gefördert und verbrannt wird, ist ihr unverständlich, obwohl bekannt ist, dass der dadurch verursachte Klimawandel in vielen Teilen der Welt Menschenleben kostet. „Deutschland trägt als einer der größten Umweltverschmutzer der Welt eine enorme Verantwortung“, warnte Thunberg.

In einem Interview kritisierte der weltbekannte Aktivist die Grünen für ihre Unterstützung des Abrisses von Lützerath. Konzerne wie RWE sollten eigentlich dafür verantwortlich gemacht werden, wie sie mit Menschen umgehen. „Dass die Grünen mit solchen Unternehmen Kompromisse eingehen, zeigt, wo ihre Prioritäten liegen“, sagte Thunberg.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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