Dienstag, Oktober 26, 2021
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In Mexiko – Mehr als 600 Migranten in Kühlhäusern gefunden

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Das mexikanische Militär entdeckte Hunderte von Migranten in drei Sattelschleppern. Es gab mehrere Festnahmen. Zuletzt haben die illegalen Einreisen in die USA wieder deutlich zugenommen.

Mexikanische Soldaten entdeckten in den Anhängern von drei Sattelschleppern insgesamt 652 mittelamerikanische Migranten in versiegelten Kühlräumen. Darunter waren 349 Minderjährige, 198 davon unbegleitet, wie Mexikos Einwanderungsbehörde INM am Freitag mitteilte.

Rund 87 Prozent der Menschen kommen aus Mexikos südlichem Nachbarn Guatemala. Den Migranten fehlten Luft, Nahrung und Wasser in den Anhängern, hieß es. Sie wurden mutmaßlich Opfer von Menschenschmugglern und wurden nun den Sicherheitskräften des Bundesstaates Tamaulipas übergeben.

Die Sattelzüge wurden Berichten zufolge am Donnerstagabend (Ortszeit) an einem Militärkontrollpunkt in der Gemeinde Hidalgo im Nordosten Mexikos, gut 300 Kilometer von der US-Grenze entfernt, gestoppt. Die Sicherheitskräfte von Tamaulipas sagten, vier Personen seien festgenommen worden.

Die Zahl der Menschen, die an der Grenze zu Mexiko illegal in die USA eingereist sind, ist in diesem Jahr stark gestiegen – jeweils mehr als 200.000 im Juli und August. Es gibt viele unbegleitete Kinder.

Die meisten Migranten kommen aus Mexiko oder aus einem der zentralamerikanischen Länder Guatemala, Honduras und El Salvador. Dort gibt es viel Armut, Gewalt und Korruption. Hinzu kommen die Folgen von Dürren und Naturkatastrophen. Viele Menschen aus anderen Krisenländern der Region wie Haiti, Kuba und Venezuela wagten zuletzt die lange, gefährliche Reise durch Mexiko. Viele Migranten erreichen nicht einmal die US-Grenze, sondern werden von mexikanischen Soldaten aufgehalten und zurückgeschickt.

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