Montag, Januar 24, 2022
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Infektionsschutz – Der Bundestag führt 2G-Plus ein

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Test plus geimpft oder genesen: An vielen öffentlichen Orten gilt die 2G plus-Regel. Jetzt auch im Deutschen Bundestag. Die AfD-Bundestagsfraktion will sich dagegen wehren.

Von nun an wird auch im Bundestag Doppelimpfung oder Genesung nicht mehr reichen. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) wird an diesem Mittwoch im Parlament eine neue Allgemeinverfügung mit 2G-plus-Regeln in Kraft setzen – „unter Berücksichtigung der Ansteckungsgefahr durch die hochansteckende Variante von Omikron“ und in Abstimmung mit den Fraktionen, wie die Das teilte der Bundestag am Dienstag mit.

Für die 736 Bundestagsabgeordneten, deren Mitarbeiter und weitere Abgeordnete bedeutet die neue Regelung: Wer nur zweimal geimpft wurde oder genesen ist, braucht einen zusätzlichen Negativtest, um den Plenarsaal oder die Ausschusssitzungen zu betreten. Diejenigen, die durch eine Doppelimpfung potenziert oder geheilt wurden, brauchen sie nicht. Die Auflagen gelten auch für Regierungsmitglieder und für Olaf Scholz (SPD), der am Mittwoch als Bundeskanzler erstmals Fragen von Parlamentariern in der Regierungsumfrage beantworten wird.

Auch im Bundestag müssen ab sofort FFP2-Masken getragen werden. OP-Masken reichen nicht mehr aus. Abgeordnete, die weder geimpft noch geheilt sind, können die Spiele weiterhin von der Tribüne aus verfolgen, jedoch nur noch, wenn sie einen laufenden Negativtest vorlegen. Schon in früheren Bundestagssitzungen hatten die AfD-Abgeordneten den Tribünen Vorrang gegeben, weil das 3G-Plenum galt: geimpft, getestet oder geheilt.

Es wäre interessant, wenn die Regeln weiter ausgeweitet würden. Denn nach einem positiven PCR-Test gelten Sie nur bis zu sechs Monate als geheilt. „Nach sechs Monaten ist eine Impfpflicht erforderlich, um weiterhin als Grundimpfung zu gelten“, schrieb Bundestagsdirektor Lorenz Müller am Dienstag in einer E-Mail an die Abgeordneten. Der Direktor ist der Leiter der Verwaltung des Bundestages.

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