Dienstag, Januar 31, 2023
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Informationen von Bürgerrechtlern Nur wenige russische Gefangene sollen an der Front sein

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Die russische Söldnereinheit „Wagner“ rekrutierte vermutlich massenhaft Insassen aus Gefängnissen für den Krieg gegen die Ukraine. Die Mehrheit von ihnen kämpft laut Bürgerrechtlern nicht mehr – aus unterschiedlichen Gründen.

Nach Angaben von Bürgerrechtlern sind von den 50.000 Rekruten, die in russischen Gefängnissen für den Krieg in der Ukraine rekrutiert wurden, nur noch 10.000 bei der Truppe. „Der Rest wird getötet, verletzt, vermisst, kapituliert oder desertiert, auch nach Russland mit Waffen in der Hand“, teilte die Nichtregierungsorganisation (NGO) „Rus Sidyashchaia“ („Russland hinter Gittern“) auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Die Häftlinge wurden hauptsächlich von der Söldnereinheit „Wagner“ rekrutiert. Insbesondere die entflohenen und in Kriegsgefangenschaft geratenen Gefangenen seien ein potenzielles Problem für den Chef der „Wagner“-Truppe, den Oligarchen Jewgeni Prigoschin, sagte die Gründerin der NGO, Olga Romanova. Romanova sagte, dass Prigozhin diese Statistiken dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht zeigen sollte. Der als „Putins Koch“ bekannte Oligarch erhielt unbegrenzte Befugnisse, Gefangene zu rekrutieren, unter der Bedingung, dass er sie vollständig kontrollierte.

Prigozhin, der zu Sowjetzeiten selbst im Gefängnis war, rekrutierte einige der Gefängnisinsassen persönlich. Bei seiner Rekrutierung versprach er den Häftlingen, dass sie nach Ableistung des Wehrdienstes entlassen würden. Gleichzeitig drohte er Deserteuren mit summarischen Tötungen.

Ein vor Wochen von der Wagner-Truppe verbreitetes Video soll die Ernsthaftigkeit der Drohung verdeutlichen: Es zeigt, wie ein Häftling mit einem Vorschlaghammer zu Tode geprügelt wird. Der Mann war zuvor von der Ukraine in Kriegsgefangenschaft geraten, aber im Rahmen eines Gefangenenaustausches nach Russland zurückgekehrt.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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