Dienstag, August 16, 2022
StartNACHRICHTENInspektion in der Türkei beendet Getreidetransporter "Angemessen" kann in den Libanon aufbrechen

Inspektion in der Türkei beendet Getreidetransporter "Angemessen" kann in den Libanon aufbrechen

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Freie Durchfahrt für den ersten Getreidetransport aus der Ukraine seit Monaten: Die „Razoni“ darf nach erfolgreicher Inspektion Kurs auf den Libanon nehmen. Die Ukraine hofft, dass bald weitere Schiffe folgen werden. „Unser Ziel ist jetzt Kontinuität“, sagt Präsident Selenskyj.

Eine Expertengruppe hat das erste Schiff vor Istanbul inspiziert, das seit Beginn des russischen Angriffskriegs die Ukraine mit einer Ladung Getreide verlassen konnte. Rund 20 Experten aus der Türkei, Russland, der Ukraine und der UN waren nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums an der Inspektion des Razoni-Frachters beteiligt. Nach der Inspektion kann das Schiff nun in den libanesischen Hafen Tripolis weiterfahren.

Wegen des russischen Angriffskrieges wurden in den letzten Monaten alle Getreideexporte der Ukraine aus ihren Häfen am Schwarzen Meer blockiert. Zuletzt einigten sich Russland und die Ukraine unter Vermittlung der Türkei und der UN auf ein Abkommen zur Aufhebung der Blockade, die zu einer globalen Nahrungsmittelkrise beigetragen hatte. Teil der Vereinbarung ist es, die Schiffe zu inspizieren, insbesondere um Waffenlieferungen auszuschließen.

Mit 26.000 Tonnen Mais an Bord startete die „Razoni“ am Montagmorgen im ukrainischen Hafen Odessa. Es erreichte am Dienstag die Einfahrt zum Bosporus nördlich von Istanbul. Weitere Schiffe sollen in Zukunft folgen. „Unser Ziel ist jetzt Kontinuität“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstagabend.

Infolge des Krieges sind bis zu 25 Millionen Tonnen Getreide in ukrainischen Häfen blockiert. Die Ukraine und Russland gehören zu den größten Getreideproduzenten der Welt. Vor Kriegsbeginn lieferten beide Länder zusammen etwa 30 Prozent des weltweit gehandelten Weizens. Die Exportblockade traf vor allem arme Länder, die stark von Importen aus Russland und der Ukraine abhängig sind. Zudem seien die Getreidepreise weltweit gestiegen.

Getreide wird seit Beginn des russischen Angriffskrieges aus dem Kriegsgebiet exportiert, allerdings aus Berdjansk im Südosten der Ukraine am Asowschen Meer, einem von Russland besetzten Gebiet.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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