Samstag, Mai 21, 2022
StartNACHRICHTENInstitut: Russland gab Charkiw auf

Institut: Russland gab Charkiw auf

- Anzeige -


0,45: Das russische Verteidigungsministerium hat Berichte dementiert, dass das Versorgungsschiff Wsewolod Bobrow beschossen und in Brand gesteckt worden sei. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Ministerium zeigte Fotos, die das Schiff unbeschädigt in einem Hafen zeigten. Der Zeitpunkt der Aufzeichnung kann jedoch nicht unabhängig überprüft werden.

00:05 Uhr: Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat sich skeptisch über einen möglichen Waffenstillstand mit Russland geäußert. „Ein Waffenstillstand ist nichts Schlechtes, wenn er der erste Schritt zu einer Lösung wäre, bei der das ukrainische Territorium befreit würde“, sagt Kuleba im Interview mit „Bild“ TV. „Aber wir werden nicht akzeptieren, dass es eine teilweise Trennung des Territoriums gibt. Wir sind bereit für die Diplomatie, aber wir werden nicht zulassen, dass die Diplomatie einfach unser Leiden verlängert und die nächste Phase des Krieges einfach hinausschiebt“, sagte Kuleba.

23.45 Uhr: Der Berater des ukrainischen Innenministeriums, Anton Gerashchenko, hat auf Twitter ein Video geteilt, in dem behauptet wird, das Ausmaß der Zerstörung russischer Militärfahrzeuge zu zeigen. Es soll in der Nähe der ostukrainischen Stadt Charkiw aufgenommen worden sein. Zu sehen sind viele zum Teil schon verrostete Transportfahrzeuge und Waschmaschinen. Die Echtheit des Videos kann nicht unabhängig überprüft werden. Es wurde vom ukrainischen Sender U24 produziert.

23:10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing in Kiew eine Delegation von US-Parlamentariern unter Führung des republikanischen Vorsitzenden des Senats, Mitch McConnell. Das teilte das ukrainische Präsidialamt am Samstag mit. Selenskyj dankte den Gästen für die führende Rolle der USA bei der Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland, forderte aber gleichzeitig weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau.

Zuvor hatte der deutsche Außenminister Russland vorgeworfen, durch die Blockade ukrainischer Seehäfen eine globale Ernährungskrise heraufzubeschwören. Sie betonte, dass westliche Sanktionen nicht gegen Getreideexporte gerichtet seien. Dies ist eine bewusste Falschinformation von russischer Seite. Lesen Sie hier mehr darüber.

15:08 Uhr: Die russische Führung hat das Vorgehen des Westens erneut mit Begriffen aus dem Zweiten Weltkrieg kritisiert. „Der kollektive Westen hat uns den totalen hybriden Krieg erklärt, und es ist schwer vorherzusagen, wie lange das alles dauern wird, aber es ist klar, dass alle ohne Ausnahme die Folgen spüren werden“, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow laut Interfax News Agentur am Samstag bei einem Treffen des „Rates für Außen- und Sicherheitspolitik“ des Kreml in Moskau.

Russland habe alles getan, um eine direkte Konfrontation zu vermeiden, aber nehme jetzt die Herausforderung an, schließlich sei das Land an Sanktionen gewöhnt, erklärte Lawrow. Er kritisierte einen „steinzeitlichen Ausbruch von Russophobie“ im Westen.

Der Ausdruck „totaler Krieg“ war nach der Rede des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast 1943 weit verbreitet. Vor Lawrow hatte bereits Russlands Präsident Wladimir Putin westliche Sanktionen mit dem Begriff des wirtschaftlichen „Blitzkriegs“ gegeißelt. Dieser Ausdruck wird mit der Taktik der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in Verbindung gebracht. Gleichzeitig verbietet der Kreml, den russischen Angriff auf die Ukraine einen Krieg im eigenen Land zu nennen. Stattdessen heißt es offiziell „militärische Spezialoperationen“.

14:58 Uhr: Immer mehr russische Soldaten sterben im Ukrainekrieg. Die Leichen werden in speziellen Kühlzügen aufbewahrt. Aber viele von ihnen wurden immer noch nicht übergeben – weil Russland sich bisher nicht bewegt hat. Lesen Sie hier mehr darüber.

13:05 Uhr: Die Reaktion der NATO auf die russische Invasion in der Ukraine. Dabei spielt der Luftraum an drei Landesgrenzen eine entscheidende Rolle. Die Flugrouten der Allianz zeigen, was in der Nähe von Russland passiert – und mehr ist geplant. Hier können Sie das Video sehen.

12.30 Uhr: Bei neuen Luftangriffen in der Ukraine hat Russland nach eigenen Angaben mehrere Kommandoposten und zwei Munitionsdepots in der Region Donezk beschossen. Im Zuge der Streiks seien auch 23 Einheiten militärischer Ausrüstung außer Gefecht gesetzt und bis zu 100 ukrainische Kämpfer „zerstört“ worden, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Samstag in Moskau. Diese Informationen konnten zunächst nicht von unabhängiger Seite verifiziert werden. Zu einem möglichen russischen Vordringen auf ukrainisches Territorium äußerte sich der Militärsprecher nicht.

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare