Freitag, Januar 21, 2022
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Intensivmedizin auf der Omicron-Welle – auf Intensivstationen noch nicht präsent

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Auf Intensivstationen habe sich die Omicron-Welle noch nicht bemerkbar gemacht, so der Leiter von Divi Marx. Die Zahlen sind derzeit rückläufig.

Intensivmediziner sehen immer noch keine Auswirkungen der Omicron-Welle auf Intensivstationen. „Wir können die Omicron-Welle derzeit nicht auf Intensivstationen nachweisen“, sagte der Präsident des Deutschen Interdisziplinären Verbandes für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“.

„Glücklicherweise können wir bei Covid-19-Patienten weiterhin rückläufige Zahlen melden.“ Am Donnerstag fielen sie wieder unter die Schwelle von 3.000 Covid-Patienten.

Marx wies darauf hin, dass derzeit vor allem junge Menschen unter 35 Jahren mit omicron infiziert seien. „Diese entwickeln deutlich seltener einen schweren Verlauf als ältere Menschen, sind also noch nicht oder nur gelegentlich Patienten auf unseren Intensivstationen.“

Laut Marx wird prognostiziert, dass im Vergleich zur Delta-Variante, bei der etwa 0,8 Prozent aller Infizierten auf der Intensivstation behandelt werden mussten, deutlich weniger positiv Getestete einen solch schweren Verlauf nehmen würden. „Sollte die Inzidenz aufgrund der sehr schnellen Ausbreitung dramatisch zunehmen, ist das natürlich immer noch ein Problem“, warnte Marx.

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