Samstag, Dezember 10, 2022
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Inzidenz sinkt deutlich RKI meldet weiter rückläufigen Trend der Corona-Zahlen

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Bisher hält der Rückgang der Corona-Indikatoren in Deutschland an. Für die vergangene Woche meldet das RKI erneut weniger erfasste Fälle und weniger Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern. Allerdings nehmen auch andere Atemwegserkrankungen zu.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat sich der rückläufige Trend bei den gemeldeten Corona-Fällen in Deutschland fortgesetzt. Bundesweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche noch einmal um 17 Prozent gesunken, wie aus dem RKI-Wochenbericht zur Entwicklung der Corona-Pandemie hervorgeht.

Zuletzt gab das RKI die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 186,9 an, vor genau einem Monat waren es noch 584. Der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche gibt Experten zufolge jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild von der Zahl der Corona-Neuinfektionen ab Infektionen. Seit einiger Zeit wird von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle ausgegangen – vor allem, weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. In der Statistik zählen nur positive PCR-Tests.

Die höchsten Inzidenzen in der vergangenen Woche waren laut RKI-Wochenbericht Personen über 90 Jahre, bei denen der geringste Rückgang der Inzidenzwerte seit der Vorwoche zu verzeichnen war. Laut Meldedaten sind derzeit rund 568.000 Menschen in Deutschland aktiv und nachweislich infiziert.

Auch die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Covid-19 ging dem Bericht zufolge weiter zurück. Demnach wurden auf den Intensivstationen des Landes weniger Schwerkranke mit dem Virus behandelt. Auch in Alten- und Pflegeheimen meldet das RKI einen Rückgang der Ausbrüche.

Der Rückgang der Fallzahlen sei seit Mitte Oktober erkennbar, hieß es. Allerdings ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einem Corona-Ausbruch sowohl in medizinischen Einrichtungen als auch in Alten- und Pflegeheimen im Vergleich zur Vorwoche noch einmal leicht gestiegen.

Laut RKI ist die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und anderen jedoch im Vergleich zur Vorwoche „deutlich gestiegen“ und liege „über der Bandbreite der Vorpandemiejahre“. Saisonbedingt ist auch in den kommenden Wochen mit einer hohen Zahl solcher Erkrankungen zu rechnen. „Insbesondere die Positivrate und die Zahl der Influenza-Fälle zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend.“ Zudem führten RSV-Infektionen vor allem bei Kleinkindern zu vermehrten Erkrankungen und Krankenhauseinweisungen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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