Montag, Dezember 6, 2021
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Inzidenz steigt auf 438,2 RKI meldet 76.414 Neuinfektionen

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Die Negativrekorde nehmen kein Ende: Das RKI meldet mit 76.414 Neuinfektionen und einer Sieben-Tage-Inzidenz von 438,2 erneut hohe Werte. Die Inzidenz steigt seit drei Wochen stetig an, und die Zahl der Todesfälle hat den vierten Tag in Folge die 300-Marke überschritten.

Die Zahl der innerhalb eines Tages an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen hat erneut einen Höchststand erreicht. Nach Angaben des RKI meldeten die Gesundheitsbehörden am Freitagmorgen 76.414 Fälle in 24 Stunden. Vor genau einer Woche wurden 52.970 Neuinfektionen registriert.

Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz mit 438,2 an – ebenfalls ein Maximum. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert bei 419,7, vor einer Woche bei 340,7 (Vormonat: 113,0). Dies geht aus den Zahlen hervor, die den Status des RKI-Dashboards um 03:32 Uhr wiedergeben

Innerhalb von 24 Stunden wurden nach den neuen Angaben deutschlandweit 357 Todesfälle registriert. Vor einer Woche gab es 201 Tote. Das RKI hat seit Beginn der Pandemie 5.650.170 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 gezählt. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,79 (Mittwoch: 5,74) an. Der Wert spielt eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung des Auftretens der Infektion. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort strengere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 4.775.300 an. Die Zahl der Menschen, die mit oder mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100.476.

Hinweis: Die RKI-Zahlen weichen meist leicht von den Falldaten ab, die The Aktuelle News täglich abends meldet. Das Datenteam von The Aktuelle News hat direkten Zugriff auf die Meldezahlen der Bundesländer, wie sie von den dortigen Ministerien und Behörden veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu Verzögerungen führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die bis zum Abend veröffentlichten Länderinformationen und berechnet daraus einen Tagesstand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI hingegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand am nächsten Morgen bekannt gegeben wird.

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