Samstag, November 26, 2022
StartNACHRICHTENIran Human Rights Report: Iran-Protest: Aktivisten prangern 133 Tote an

Iran Human Rights Report: Iran-Protest: Aktivisten prangern 133 Tote an

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Nach Berichten von „Iran Human Rights“ sind bei den anhaltenden Protesten im Iran mehr als 90 Menschen getötet worden. Die iranischen Behörden töteten die Demonstranten absichtlich.

Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) wurden bei den Protesten nach dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini im Iran 133 Menschen getötet. Die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation sagte, dass in den zwei Wochen nach Aminis Tod im Iran mindestens 92 Menschen getötet wurden, als Sicherheitskräfte hart gegen Demonstranten vorgingen.

„Die internationale Gemeinschaft hat die Pflicht, dieses Verbrechen aufzuklären und zu verhindern, dass andere Verbrechen von der Islamischen Republik begangen werden“, sagte IHR-Präsident Mahmood Amiry-Moghaddam.

Amnesty International berichtete am Freitag, dass die iranischen Behörden absichtlich tödliche Gewalt angewendet haben, um die anhaltenden Proteste zu unterdrücken. Sie „mobilisierten ihren ausgefeilten Repressionsmechanismus, um Proteste auf nationaler Ebene rücksichtslos zu unterdrücken“.

Proteste im Iran wurden durch Aminis Tod ausgelöst. Die 22-jährige Kurdin wurde am 13. September von der Sittenpolizei in Teheran festgenommen, offenbar weil sie das islamische Kopftuch nicht vorschriftsmäßig trug.

Der IHR äußerte sich auch zu den gewalttätigen Zusammenstößen vom Freitag in Sahedan, der Hauptstadt der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan. Mindestens 41 Menschen wurden getötet.

Die Sicherheitskräfte hätten die Proteste dort „blutig niedergeschlagen“, sagte IHR. Die Nachricht besagt, dass ein Polizeichef in der Hafenstadt Chabahar ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt hat, das der in der Provinz lebenden sunnitischen Minderheit angehört.

Sistan-Balutschestan an der Grenze zu Pakistan ist eine der ärmsten Regionen des Iran. Es ist die Heimat der Belutschen-Minderheit, von denen die meisten der sunnitischen Sekte des Islam angehören, während der Iran von Schiiten dominiert wird.

IHR-Chefin Amiry-Moghaddam sagte, der Tod der Demonstranten, insbesondere derjenigen in Sahedan, sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Die iranischen Staatsmedien bezeichneten die Proteste in Sahedan als „terroristischen Vorfall“. Fünf Mitglieder der Revolutionsgarde, dem ideologischen bewaffneten Flügel der Teheraner Führung, wurden getötet.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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