Freitag, Oktober 7, 2022
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Japan: "beispiellos" Gefahr durch Taifun "verehrt"

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Taifun Nanmadol traf Südjapan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 Stundenkilometern. Tausende Menschen flohen in Sicherheit. Der Zug- und Flugverkehr wurde eingestellt.

Tausende Menschen haben vor dem verheerenden Taifun Nanmadol Zuflucht in Notunterkünften im Südwesten Japans gesucht. Nach Angaben des Fernsehsenders NHK befanden sich am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mehr als 15.000 Menschen im Süden des Landes in Räumen, die „extremen Wetterbedingungen standhalten“. Der japanische Wetterdienst (JMA) gab eine Warnung für die Städte Kagoshima und Miyazaki auf der südlichen Hauptinsel Kyushu heraus, und die Behörden forderten mehr als vier Millionen Einwohner auf, ihre Häuser zu verlassen.

Am Sonntagmorgen wurde die Region von schweren Stürmen und Regenfällen heimgesucht, und fast 98.000 Haushalte waren Berichten zufolge ohne Strom. Züge, Flüge und Fähren stellten den Betrieb ein, sogar Lebensmittelgeschäfte wurden geschlossen.

Premierminister Fumio Kishida twitterte, die Bewohner sollten sich „von gefährlichen Orten fernhalten“ und sich – auch bei Tageslicht – in Sicherheit bringen, sobald sie „die geringste Gefahr spüren“.

Der Wetterdienst JMA warnte vor einer „beispiellosen“ Gefahr und einem „sehr gefährlichen Taifun“. „Es ist äußerste Vorsicht geboten“, sagte ein Sprecher. Der Wind kann so stark sein, dass Häuser einstürzen. Der JMA-Sprecher warnte zudem vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Taifun wird voraussichtlich am Dienstag die Hauptstadt Tokio erreichen.

Am Samstag gab die japanische Wetterbehörde eine besondere Warnung für die Präfektur Kagoshima auf Kyushu heraus. Der „beispiellos gefährliche“ Taifun mit Windgeschwindigkeiten von 270 Kilometern pro Stunde dürfte daher an diesem Wochenende auch andere Landesteile mit Starkregen überziehen.

Warnungen wie die für Kagoshima werden in Japan nur ausgegeben, wenn ein außergewöhnliches Naturereignis vorhergesagt wird, das nur alle Jahrzehnte vorkommt, berichteten Medien. Es ist die erste derartige Warnung für Gebiete außerhalb der südlichen Präfektur Okinawa.



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Abgel T
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Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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