Donnerstag, Februar 9, 2023
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Jürgen Trittin im "Starthilfe" "Wir liefern, was für das Schlachtfeld entscheidend ist"

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Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius ist noch keine Woche im Amt, hat aber bereits viel Kritik einstecken müssen. Im „Frühstart“ von ntv springt ihm Grünen-Politiker Jürgen Trittin zur Seite und verteidigt den Bestand an „Leopard“-Panzern. Auch er gehe davon aus, dass Scholz liefern werde.

In der Debatte um Panzerlieferungen verteidigte der Grünen-Politiker Jürgen Trittin, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, den Bestand an „Leopard“-Panzern. „Boris Pistorius hat etwas ganz richtig gemacht“, sagte Trittin im „Frühstart“ von ntv über die Bundesverteidigungsministerin.

Die Ukraine brauche Panzer, um eine bevorstehende russische Offensive abzuwehren, betonte Trittin, fügte aber hinzu: „Dann müssen wir uns nicht nur darüber im Klaren sein, wie viele ‚Leos‘ es gibt, sondern wie viele dieser Panzer tatsächlich einsatzbereit und lieferfähig sind.“ Diese Frage sei aufgrund der Bündnisverteidigung „relativ aktuell“ und man könne mit den Zahlen vom Mai vergangenen Jahres nicht zufrieden sein, so Trittin.

Neben den USA und Großbritannien sei Deutschland auch der größte Waffenlieferant für die Ukraine: „Wir liefern vor allem das, was für das Schlachtfeld entscheidend ist. Nämlich Russland keine absolute Luftüberlegenheit zuzugestehen.“

Trittin sagte auch, er gehe davon aus, dass die Ukraine mit Lieferungen von „Leopard“-Panzern der westlichen Verbündeten rechnen könne: „Ich befürchte, dass es in der Ukraine zu einer Eskalation kommt. Dass sie dafür Panzer brauchen, ist unbestreitbar. Ich bin mir auch sicher, dass sie diese bekommen werden.“ Panzer.“

Der genaue Umfang der Lieferungen und von wem sie stammten, müsse jedoch im „gemeinsamen Konvoi der Nato“ entschieden werden. Mit Blick auf die Lieferung von Leopard-Panzern aus Drittstaaten wie Polen fügte Trittin hinzu: „Sie bekommen Leoparden, wenn Polen es schafft, einen Antrag bei Deutschland zu stellen.“

Trittin warf der polnischen Regierung in diesem Zusammenhang Wahlkampfmanöver vor: „Man kann sich wie die polnische Regierung verhalten: sich öffentlich äußern, aber noch keinen Antrag auf Panzerexport gestellt haben.“ Da stellt sich die Frage, ob die polnische Regierung das wirklich getan hat entschieden, was ihnen wichtiger ist: Hilfe für die Ukraine oder Provokation Deutschlands für den Wahlkampf in Polen.“

Trittin bestätigte auch die Aussagen von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock zur Ausfuhrgenehmigung für Drittstaaten. Auf die Frage, ob Deutschland einem entsprechenden Antrag Polens zustimmen würde, sagte der Grünen-Politiker: „Ich gehe davon aus, dass, wenn wir einen solchen Antrag bekommen, dieser gesetzeskonform geprüft wird. Und da wir das Gerät selbst in die Ukraine liefern werden, Ich denke, das wird passieren.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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