Donnerstag, Januar 20, 2022
StartNACHRICHTENKampf gegen die Pandemie Wie Québec die ersten Impfungen vervierfachte

Kampf gegen die Pandemie Wie Québec die ersten Impfungen vervierfachte

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Mit 78 Prozent Erstimpfungen geht es Kanada in der Pandemie gut. das Provinz Quebec zeigt, wie noch mehr Menschen in die Impfzentren locken lassen – aber die Erfahrungen sind nur bedingt übertragbar.

Bis zum vergangenen Donnerstag haben sich in der kanadischen Provinz Québec täglich rund 1.500 Menschen erstmals gegen das Coronavirus impfen lassen. Inzwischen zählt die Regionalregierung in Montreal sogar mehr als 6.000 Erstimpfungen pro Tag, wie Gesundheitsminister Christian Dubé mitteilte.

Einen Grund für die plötzliche Vervierfachung der Impfzahlen nennt Dubé zwar nicht, aber es liegt auf der Hand: Nur einen Tag zuvor hatte der Gesundheitsminister eine Verschärfung der Corona-Regeln angekündigt.

In Québec beispielsweise dürfen ab dem 18. Januar nur noch Personen mit einem Impfausweis die staatlichen Geschäfte für Alkohol und Cannabis betreten. Dies berichtet die „Montreal Gazette“. Seit 2018 ist Cannabis auch in Kanada für den Freizeitkonsum legal. Das Kraut wird von demselben staatlichen Monopol verkauft, das auch den Alkohol verkauft.

Wegen der Omicron-Variante verzeichnet Kanada derzeit Rekordzahlen an Infektionen mit dem Coronavirus. In mehreren Provinzen gelten wieder Einschränkungen, Schulen werden geschlossen und private Versammlungen untersagt. Die US-amerikanische Krankheitsbehörde CDC rät US-Bürgern von Reisen nach Kanada ab. Es stuft das Nachbarland nun in die vierte und höchste Risikokategorie ein.

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