Donnerstag, Dezember 1, 2022
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Karl Lauterbach ein "Starthilfe" "Natürlich befinden wir uns nicht im Krieg"

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Bundesgesundheitsminister Lauterbach sieht die ansteigende Corona-Welle relativ gelassen. Im „Frühstart“ erklärt er auch den Precht-Tweet, in dem er schreibt: „Wir befinden uns im Krieg mit Putin und nicht mit seinen Psychotherapeuten“.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet nach dem Ende des Münchner Oktoberfestes mit weiter steigenden Fallzahlen in Bayern. „Wir werden dann mit einer Verzögerung von vielleicht zehn bis vierzehn Tagen schwerere Verläufe sehen und dann auch noch eine Belastung auf den Intensivstationen“, sagte der SPD-Politiker im „Frühstart“ von ntv: „Schade, dass es so gekommen ist. “ Umso wichtiger ist es, dass die Länder jetzt mit weiteren Schutzmaßnahmen reagieren.

Vorsorglich hat Lauterbach allen Bürgern mit einer Corona-Infektion schon vor einiger Zeit eine Impfung mit einem angepassten Impfstoff empfohlen. „Sie passt genau zu der Variante, die wir aktuell haben und passt daher auch für diejenigen, die sich über den Sommer nicht angesteckt haben, damit sie eine gewisse Immunität dagegen hätten“, sagt Lauterbach: „Wo die letzte Impfung schon ein halbes Jahr her ist dann ist eine Impfung eindeutig indiziert.“ Die Ständige Impfkommission der Bundesregierung empfiehlt den neuen, auf die Corona-Omicron-Varianten BA.4/5 angepassten Impfstoff bisher nur für Auffrischungsimpfungen ab dem 60. Lebensjahr Der Minister sagte: „Ich glaube sogar, dass die Impfung auf der Grundlage der verfügbaren Daten bis zu einem gewissen Grad vor Infektionen schützt, nicht perfekt, aber sie schützt.“ Entscheidend bleibt aber, dass die schwierigen Strecken vermieden werden konnten.

Mit Blick auf Hilferufe der Deutschen Krankenhausgesellschaft sagte der Minister Unterstützung zu. „Wir als Bundesregierung kennen das Problem und arbeiten daran.“ Die Regierung werde die Krankenhäuser „unter keinen Umständen“ im Stich lassen. „Wir wollen nicht, dass die Krankenhäuser im Herbst schließen müssen, weil die Energie nicht bezahlbar ist.“ Das wird nicht passieren. Hauptprobleme waren laut Lauterbach unzureichende Flatrates aufgrund der Inflation und gestiegene Energiekosten. Beides muss abgedeckt werden. Sie stehen in Kontakt mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Auch Lauterbach äußerte sich zu einem Twittern, in dem er Äußerungen des Fernsehmoderators Richard David Precht zum Ukraine-Krieg kommentierte. „Was soll es jetzt bringen, vor Putin zu knien?“ Lauterbach schrieb darin. „Wir befinden uns im Krieg mit Putin und nicht mit seinen Psychotherapeuten.“ Dieser Satz brachte Lauterbach am Wochenende Kritik von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht ein. „Natürlich sind wir keine Kriegspartei, da hat Frau Lambrecht vollkommen recht“, sagte Lauterbach. „Trotzdem stehen wir voll und ganz auf der Seite der Ukrainer.“

Lauterbach halte Prechts Vorstoß für eine Verhandlungslösung zur Beendigung des Ukraine-Krieges für völlig naiv. „Wir müssen eindeutig zur Ukraine stehen und das Signal geben, dass wir bei Ihnen sind, wir werden Ihnen helfen, wir werden Sie mit Waffen versorgen.“



Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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