Donnerstag, Februar 2, 2023
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Keiner "Leopard 2"aber … Dieses Waffenpaket stellt die Ramstein-Gruppe zusammen

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Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert seit fast einem Jahr an. Kiew hat zuletzt immer wieder betont, dass es mehr Militärhilfe braucht, um gegen Russland bestehen zu können. Anlässlich des Treffens der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz haben zahlreiche Länder neue Waffenpakete geschnürt.

Vereinigte Staaten von Amerika

Die USA haben weitere Waffenlieferungen in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar an die Ukraine angekündigt. Das neueste Hilfspaket umfasst nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums keine Kampfpanzer, sondern zusätzlich 59 Bradley-Panzer, 90 gepanzerte Stryker-Fahrzeuge, Avenger-Luftverteidigungssysteme und Tausende Schuss Munition. Mit diesem Paket beläuft sich die gesamte Militärhilfe des Landes für Kiew seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar letzten Jahres auf mehr als 26,7 Milliarden Dollar.

Großbritannien

Nur wenige Tage nach der Ankündigung, schwere Kampfpanzer des Typs Challenger 2 an die Ukraine zu liefern, hat London seine Militärhilfe für Kiew noch einmal verstärkt. Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace kündigte Pläne an, 600 Brimstone-Raketen in die Ukraine zu schicken. Dies sind Luft-Boden-Raketen, die für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge und Panzer bestimmt sind.

Deutschland

Anfang Januar hatte die Bundesregierung der Ukraine die Lieferung von 40 Schützenpanzern „Marder“ und einer Flugabwehrraketenbatterie Patriot zugesagt. Außerdem sollen nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius bis Februar sieben weitere Flugabwehrpanzer des Typs „Gepard“ geliefert werden, sodass die Ukraine dann über 37 dieser Panzer verfügen wird. In den kommenden Wochen sollen weitere Lenkflugkörper der Variante IRIS-T SLM ausgeliefert werden, gefolgt von einem weiteren IRIS-T SLM Komplettsystem im Frühjahr. Die deutsche Unterstützung seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar beläuft sich auf 3,3 Milliarden Euro. Die Debatte wird jedoch von der Forderung aus dem In- und Ausland bestimmt, Kiew auch mit dem Kampfpanzer Leopard 2 zu beliefern oder zumindest verbündeten Ländern die Lieferung der in Deutschland hergestellten Panzer zu ermöglichen. Dem ist Deutschland noch nicht nachgekommen. In Ramstein gab es darüber keine Entscheidung.

Frankreich

Paris plant, leichte Kampfpanzer vom Typ AMX-10 RC in die Ukraine zu schicken. Unklar bleibt jedoch, wann und wie viele der leichter zu manövrierenden Fahrzeuge als schwere Kampfpanzer ausgeliefert werden.

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Kanada gibt der Ukraine 200 Schützenpanzer. Die Lieferung ist Teil eines im November angekündigten Militärhilfepakets in Höhe von 400 Millionen US-Dollar. Insgesamt hat Kanada Kiew Militärhilfe im Wert von 920 Millionen Euro zugesagt, darunter gepanzerte Fahrzeuge, Haubitzen, Winterkleidung, Kameradrohnen und Munition.

Schweden

Schweden will der Ukraine das Artilleriesystem Archer zur Verfügung stellen. Wie viele der Haubitzensysteme geliefert werden sollen, ist noch nicht klar. Laut Premierminister Ulf Kristersson plant Schweden außerdem, 50 CV-90-Schützenpanzer und NLAW-Panzerabwehrwaffen in die Ukraine zu schicken. Mit den geplanten Lieferungen rückt Schweden von seiner Haltung ab, keine Waffen an ein Kriegsland zu liefern.

Niederlande

Die Niederlande wollen sich den USA und Deutschland beim Patriot-Projekt anschließen. Premierminister Mark Rutte hat darüber mit US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz gesprochen. Aber mehr ist noch nicht bekannt.

Dänemark

Dänemark gibt an, 19 in Frankreich hergestellte Caesar-Haubitzen an die Ukraine zu spenden. Nach Angaben des dänischen Verteidigungsministeriums forderte Kiew die Artillerie trotz gewisser technischer Herausforderungen an. Bisher wurden jedoch nur wenige der Haubitzen aus Frankreich nach Kopenhagen geliefert.

Finnland

Helsinki hat Kiew Militärhilfe im Wert von 400 Millionen Euro zugesagt. Dazu gehören schwere Artillerie und Munition, so der finnische Verteidigungsminister Mikko Savola. Es ist die bisher größte Lieferung von Finnland in die Ukraine. Die bisherigen Zusagen hatten einen Gesamtwert von 190 Millionen Euro.

Estland

Nach Angaben der estnischen Regierung gehören Panzerabwehrwaffen und Munition zu den zuletzt versprochenen Rüstungsgütern im Gesamtwert von rund 113 Millionen Euro. Das Paket würde die estnische Militärhilfe für die Ukraine auf 370 Millionen Euro „oder etwas mehr als 1 Prozent des estnischen Bruttoinlandsprodukts“ erhöhen, hieß es.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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