Dienstag, Oktober 19, 2021
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Kleine Atomkraftwerke – Macron will 30 Milliarden in französische Industrie investieren

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Frankreich solle Vorreiter in Sachen Innovation werden, so der französische Präsident Emmanuel Macron. Deshalb will der Staat Milliarden für die Industrie bereitstellen. Ein Teil soll in die Expansion der Atomenergie fließen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat staatliche Beihilfen in Höhe von 30 Milliarden Euro für die Industrie seines Landes angekündigt. Diese Hilfe soll Frankreich helfen, in den kommenden Jahren bei Innovation und Forschung führend zu sein, sagte Macron am Dienstag in einer Rede in Paris. Davon soll eine Milliarde Euro in den Ausbau der Kernenergie investiert werden.

„Es gibt einige Bereiche, in denen wir als Franzosen und Europäer eine Führungsrolle einnehmen sollten“, betonte Macron gegenüber Regierungsvertretern und Unternehmern im Elysée-Palast. Sein erstes Ziel war es, in neue, sicherere kleine Kernkraftwerke (SMR – Small Modular Reactor) zu investieren. Auch in neue Technologien zur besseren Verarbeitung von Atommüll muss investiert werden.

Die intensive Stromproduktion soll wiederum zur Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden, kündigte Macron an. „Wir dürfen nicht den gleichen Fehler machen wie bei den erneuerbaren Energien“, sagte das Staatsoberhaupt. „Wir müssen stark in unser industrielles Angebot investieren“, fügte er hinzu. Zudem sollen bis 2030 in Frankreich zwei Millionen Elektro- und Hybridautos produziert werden.

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