Dienstag, Dezember 6, 2022
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Kliniken, Häuser, Infrastruktur Russland greift erneut ukrainische Städte an

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Russland feuert erneut Raketen auf ukrainische Städte. Diesmal haben es die Besetzer nicht nur auf Industrieobjekte, sondern auch auf Wohnhäuser und Kliniken abgesehen. Mehrere Menschen sterben, darunter ein Neugeborenes.

Russland hat erneut an zahlreichen Orten in der Ukraine Raketenangriffe gestartet. Ukrainischen Quellen zufolge wurde bei einem Angriff auf eine Entbindungsstation in der südukrainischen Region Saporischschja ein Neugeborenes getötet. Das zweistöckige Gebäude der Entbindungsstation der Stadt Vilnius wurde zerstört, teilten die Rettungsdienste per Telegram mit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Moskau „Terrorismus und Mord“ vor. Auch die Hauptstadt Kiew geriet erneut unter Beschuss; Drei Menschen wurden getötet und die Wasserversorgung unterbrochen.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich nur die Mutter des Neugeborenen und ein Arzt auf der Entbindungsstation, teilten die Rettungskräfte mit. Die Mutter und der Arzt wurden gerettet, die Frau wurde laut Zelenskyj jedoch bei dem Angriff verletzt.

Russische Streitkräfte haben seit dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar wiederholt ukrainische Krankenhäuser angegriffen. Einjähriger Mann, so Regionalgouverneur Oleg Synegubov.

Die anhaltenden russischen Raketenangriffe treffen das Land hart, viele Menschen sind ohne Wasser, Strom und Heizung. Am heutigen Mittwoch meldete Kiew erneut schwere Raketenangriffe auf wichtige Infrastruktur in der Hauptstadt. Nach Angaben der Militärverwaltung wurden dabei drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt.

Nach Angaben des Kiewer Rathauses fiel die Wasserversorgung in der ganzen Stadt aus. „Wegen der Bombardierung ist die Wasserversorgung in ganz Kiew unterbrochen“, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Spezialisten sind im Einsatz, um sie so schnell wie möglich wiederherzustellen. Der Gouverneur der Region Kiew, Oleksiy Kuleba, rief die Bevölkerung der Hauptstadt dazu auf, in Notunterkünften zu bleiben. Nach Angaben des Bürgermeisters der westukrainischen Stadt Lemberg gab es einen kompletten Stromausfall.

Selenskyj warf Russland erneut vor, den ukrainischen Widerstand brechen zu wollen, indem es Menschen mit Anschlägen etwa auf Krankenhäuser und zivile Infrastruktur terrorisiere. „Der Feind hat sich erneut entschieden, mit Terror und Mord das zu erreichen, was er seit neun Monaten nicht erreichen konnte und wird“, sagte Selenskyj auf Telegram. Er wiederholte, dass Russland für seine Handlungen „zur Rechenschaft gezogen“ werde.

Auch das EU-Parlament warf Moskau vor, bei seinem Angriffskrieg in der Ukraine „terroristische Mittel“ einzusetzen. In einer Entschließung verurteilte das Parlament Moskaus „vorsätzliche Angriffe und Gräueltaten“ gegen die Zivilbevölkerung in der Ukraine und stufte „Russland als einen Staat ein, der den Terrorismus fördert, und einen Staat, der terroristische Werkzeuge einsetzt“. Der Beschluss ist jedoch nicht bindend und hat daher keine Rechtsfolgen für den Kreml.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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