Samstag, September 24, 2022
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Konflikt neu entfacht: Kampf zwischen Aserbaidschan und Armenien

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Aserbaidschan und Armenien sind seit Jahrzehnten verfeindet. An den Grenzen der Länder ist erneut Gewalt ausgebrochen.

Im Schatten des Krieges in der Ukraine kam es erneut zu schweren Kämpfen zwischen Aserbaidschan und Armenien im Kaukasus. Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan hat nach Angaben seiner Regierung am Dienstagabend mit dem Präsidenten der Schutzmacht Russlands, Wladimir Putin, telefoniert.

Paschinjan sprach von einem Angriff Aserbaidschans, auf den international reagiert werden müsse. Er und Putin beschlossen daher, in Kontakt zu bleiben. Der armenische Regierungschef alarmierte Medienberichten zufolge auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Das armenische Verteidigungsministerium sagte, aserbaidschanische Truppen hätten armenische Stellungen an drei Punkten mit Artillerie und großen Waffen angegriffen. Es gibt Tote und Verwundete. In Baku sagte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium, ein großangelegter Sabotageversuch der Armenier habe die Kämpfe ausgelöst. „Die gesamte Verantwortung für die Situation liegt bei der politisch-militärischen Führung Armeniens“, sagte er.

Berg-Karabach gehört zu Aserbaidschan, wird aber von Armeniern bewohnt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sicherten sich die armenischen Streitkräfte in einem Krieg von 1992 bis 1994 die Kontrolle über das Gebiet und besetzten große Teile Aserbaidschans.

2020 eroberte Aserbaidschan seine Gebiete zurück und eroberte strategisch wichtige Punkte in Berg-Karabach. Russland, die Schutzmacht der christlichen Armenier, überwacht den vier Monate später vereinbarten Waffenstillstand. Seitdem hat auch die Europäische Union viele Anstrengungen unternommen, um den Konflikt zu lösen.

Das Auswärtige Amt mahnte die Deutschen in der Region zur Vorsicht und dass die Kämpfe nicht ausgeschlossen werden könnten. Jeder, der sich in einem von Feindseligkeiten betroffenen Gebiet aufhält, sollte sich an einen sicheren Ort begeben und warten, bis er sicher verlassen werden kann.

Besonders beliebt ist Jermuk bei ausländischen Touristen, dort gibt es ein bekanntes Mineralbad.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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