Mittwoch, Februar 8, 2023
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Konfrontation mit Flüchtlingen: Was ist heute anders als 2015?

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Deutschland hat 2022 mehr Flüchtlinge aufgenommen als 2015 und 2016. Damals war noch von einer „Flüchtlingskrise“ die Rede, nicht mehr. Was ist anders?

Es scheint eine Ähnlichkeit zu geben, wenn man von jetzt auf 2015 zurückblickt: Da gehen die Schreckensbilder von Krieg, zerstörten Städten und Trümmern um die Welt. Sie zeigen, warum Millionen in Deutschland Schutz suchen.

Vor sieben Jahren hat der Bürgerkrieg in Syrien viele aus ihrer Heimat vertrieben, heute zwingt der russische Angriffskrieg die Menschen zur Flucht aus der Ukraine. Auch wenn es in beiden Fällen um Menschen in Not geht: Die öffentliche Debatte in Deutschland ist anders.

2015 und 2016 war die „Flüchtlingskrise“ noch eines der zentralen Schlagworte: Demonstrationen, Brände in Asylbewerberunterkünften und überforderte Behörden machten Schlagzeilen. 2015 und 2016 haben insgesamt 1,16 Millionen Menschen Asyl in Deutschland beantragt. Und heute?

Klar ist: Auch 2022 war die Lage ernst. Vielerorts waren die normalen Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge ausgeschöpft. Viele Kommunen mussten Flüchtlinge in Notunterkünften unterbringen. Den Schulen fehlt es oft an Personal, um Kinder zu unterstützen, zum Beispiel bei der Traumaintegration und -verarbeitung.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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