Samstag, Juni 25, 2022
StartNACHRICHTENKrieg in der Ukraine: Kiew: 10.000 ukrainische Soldaten getötet

Krieg in der Ukraine: Kiew: 10.000 ukrainische Soldaten getötet

- Anzeige -

Die Ukraine meldet rund 10.000 ukrainische Soldaten, die seit Kriegsbeginn gestorben sind. Im Kampf um die Zukunft des Landes werden nun schnelle Waffenlieferungen gefordert.

Nach Regierungsangaben wurden in gut dreieinhalb Monaten des russischen Angriffskriegs etwa 10.000 ukrainische Soldaten getötet. Oleksiy Arestovych, ein Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, machte die Zahl am Samstagabend in einem YouTube-Video öffentlich.

Verteidigungsminister Oleksiy Resnikov sprach diese Woche von der Tötung von bis zu 100 ukrainischen Soldaten pro Tag. Selenskyj sprach zuletzt Mitte April in einem CNN-Interview von insgesamt 3000 getöteten Soldaten. Informationen können derzeit nicht unabhängig überprüft werden.

In der Ostukraine gehen derweil die Kämpfe ohne größere Veränderungen im Frontverlauf weiter. Die ukrainische Seite spricht vom Erfolg ihrer Artillerie dank westlicher Munition und fordert eine Beschleunigung der Waffenlieferungen.

Am Freitag etwa seien laut Arestowytsch ukrainische Artillerieangriffe mit westlicher Munition besonders effektiv gewesen. Er schätzt, dass allein an diesem Tag 600 russische Soldaten getötet wurden. Angesichts dessen appellierte Selenskijs Berater an den Westen, viel schneller Waffen und Munition zu liefern, Arestowytsch betonte, die Ukraine brauche zur Abwehr der russischen Aggression unter anderem mehr Macht als schnelles Artilleriefeuer.

Auch Selensky selbst wirbt im Westen für schnellere Waffenlieferungen. Die ukrainische Regierung bereite den Wiederaufbau vor, sagte er in seiner täglichen Videoansprache. Aber die aktuellen „harten“ Kämpfe werden entscheiden, wie schnell diese Zeit kommt. Und die ukrainischen Truppen konnten den Vormarsch der russischen Armee nur so weit aufhalten, wie ihre Waffen es ihnen erlaubten.

In seiner Videoansprache am Freitagabend sagte Selenskyj: „All diese Ruinen in den einst glücklichen Städten, schwarze Spuren von Bränden, Krater von Explosionen – das ist alles, was Russland seinen Nachbarn, Europa und der Welt geben kann.“

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare