Freitag, Juni 24, 2022
StartNACHRICHTENKritik an Kontakten zu Russland: Schröder sieht dem Ausschlussverfahren gelassen entgegen

Kritik an Kontakten zu Russland: Schröder sieht dem Ausschlussverfahren gelassen entgegen

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Altkanzler Schröder wurde wegen enger Verbindungen zu russischen Staatsunternehmen kritisiert. Die SPD-Genossen wollen ihn aus der Partei werfen. Schröder sieht das gelassen.

Altkanzler Gerhard Schröder verfolgt nach eigenen Angaben gelassen das SPD-interne Verfahren um die Anträge auf Ausschluss aus der Partei. Dem „Spiegel“ sagte er:

Schröder betonte dem Bericht zufolge, dass der Ausgang des Verfahrens keine Konsequenzen für seine politischen Grundüberzeugungen habe. „Ich habe in meinem politischen Leben nie etwas anderes als die SPD gewählt. Das wird auch in Zukunft so bleiben, auch wenn mir der ein oder andere SPD-Vorstand in diesem Moment etwas schwer macht.“ Er wies darauf hin:

Ob Schröder selbst zur Verhandlung erscheinen wird, ist unklar. „Der Spiegel“ berichtete vergangene Woche, der Altkanzler werde dem Termin fernbleiben und sich nicht juristisch vertreten lassen.

Schröder kündigte schließlich im Mai seinen Rücktritt aus dem Vorstand des russischen Energieriesen Rosneft an und lehnte einen Posten in den Vorstand von Gazprom ab. Seit seiner Zeit als Bundeskanzler (1998 bis 2005) ist er eng mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin befreundet.

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