Freitag, Juni 24, 2022
StartNACHRICHTENLage vorne "schwierig" ...

Lage vorne "schwierig" Macron sichert der Ukraine weitere schwere Waffen zu

- Anzeige -


Als „schwierig“ bezeichnet der ukrainische Verteidigungsminister die Lage an der Ostfront im Donbass. Neue schwere Waffen werden benötigt. Frankreich sagt erneut seine Unterstützung zu.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat der Ukraine zugesagt, notfalls zusätzliche schwere Waffen für ihre Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg zu liefern. In einem Telefonat mit Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte Macron, sein Land stehe weiterhin auf der Seite der Ukraine, teilte der Elysée-Palast in Paris mit.

Macron fragte Selenskyj nach dem Bedarf an militärischer Ausrüstung, politischer und finanzieller Unterstützung sowie humanitärer Hilfe. Auch vor Ort informierte er sich über die neusten Entwicklungen.

Frankreich hat bereits rund ein Dutzend Caesar-Haubitzen an die Ukraine geliefert und ukrainische Soldaten in Frankreich für die Bedienung der Geschütze ausgebildet. Die auf Lastwagen montierten Caesar-Geschütze im Kaliber 155 mm können Ziele in einer Entfernung von bis zu 40 km präzise treffen. Frankreich lieferte auch Milan-Panzerabwehrraketen. Frankreichs neue Außenministerin Catherine Colonna sagte bei einem Besuch in Kiew Ende Mai, es werde „eine konkrete Antwort“ auf die Forderung der Ukraine nach Lieferung schwererer Waffen geben.

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksiy Reznikov bezeichnete die Lage an der Front als „schwierig“. „Jeden Tag werden bis zu 100 unserer Soldaten getötet und bis zu 500 verwundet“, schrieb Reznikov in einem Post auf Facebook. Russland erleidet große Verluste. „Aber in einigen Teilen der Front rücken immer noch Kräfte vor“, sagte er. Die Ukraine braucht dringend schwere Waffen. „Wir haben bewiesen, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen den Kreml nicht fürchten. Aber als Land können wir es uns nicht leisten, unsere besten Söhne und Töchter zu verlieren.“ Russland griff das Nachbarland am 24. Februar an.

Macron und Zelenskyy vereinbarten laut Élysée, in Kontakt zu bleiben, insbesondere im Hinblick auf die Stellungnahme der Europäischen Kommission zum Antrag der Ukraine auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union und die anschließende Diskussion auf dem Europäischen Rat am 23. und 24. Juni.

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare