Donnerstag, Dezember 1, 2022
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Lars Klingebeil im "Starthilfe" "Definitiv das Ende von Hartz IV"

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Lars Klingbeil lobt die Kompromisse beim Bürgereinkommen und sieht Deutschland gut gerüstet gegen den Fachkräftemangel. Beim Thema WM richtete der SPD-Chef scharfe Kritik an die Fifa und eine Forderung an den DFB.

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat den Kompromiss mit der Union zum Bürgereinkommen gelobt. „Ich bin sehr stolz, dass wir das auf die Beine gestellt haben und freue mich sehr, dass der Vermittlungsausschuss nun offenbar zu einem guten Ergebnis gekommen ist und die Reform der Bürgereinkommen am Freitag endlich im Bundesrat auf den Weg gebracht wird“, sagte Klingbeil in „early start“ auf ntv.

Auf die Frage, ob Hartz IV endgültig Geschichte sei, sagte der SPD-Chef: „Ja, auf jeden Fall. Vor 20 Jahren hatten wir eine Reform, die die Menschen sehr unter Druck gesetzt hat Beschäftigung, der Staat hatte eine ganz andere Rolle.“

Am Dienstag hatten sich die Ampelparteien mit der Union auf einen Kompromiss beim Bürgereinkommen geeinigt. Offiziell muss heute Abend im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag über das Ergebnis der Verhandlungen entschieden werden. Beide Kammern könnten dem Gesetzentwurf dann noch in dieser Woche zustimmen.

Klingbeil betonte, dass wir heute in „Fachkräftemangelzeiten“ leben und das Bürgereinkommen einen „echten Kulturwandel“ bewirke: „Wir sorgen für echte Qualifizierung und wir bekämpfen auch den Fachkräftemangel, der in Deutschland herrscht Deutschland. Das ist ein echter Systemwechsel.“ Mit Blick auf die Gespräche mit der Union betonte der SPD-Politiker: „Ich bin froh, dass sich am Ende die konstruktiven Kräfte in der Union, insbesondere aus den Bundesländern, durchgesetzt haben.“ Die Union hingegen feierte die Einigung als eigenen Erfolg.

Im Zuge der Debatte um das Verbot, den „One Love“-Verband bei der WM in Katar zu tragen, forderte Klingbeil Konsequenzen für Fifa-Boss Gianni Infantino. Klingbeil schützte die Spieler der deutschen Nationalmannschaft.

„Ich hätte mir gewünscht, dass es ein deutliches Zeichen gegeben hätte und dass die Funktionäre des DFB auch dort deutlich sind“, sagte der SPD-Politiker. Klingbeil ergänzte: „Dass viele Sportfunktionäre in den letzten 12 Jahren viel falsch gemacht haben, kann man den Spielern nicht anlasten.“

Klingbeil betonte mit Blick auf die Fifa: „Es ist richtig, dass der DFB Anzeige erstattet, es ist richtig, dass Herrn Infantino jetzt die Wiederwahl verweigert wird. Daher erwarte ich vom DFB, dass er das Ganze jetzt politisch angeht. Fifa.“ das jetzt zu tun, hat unseren Fußball ruiniert und das muss Konsequenzen haben.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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