Mittwoch, Dezember 7, 2022
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Lecks in der Nord Stream-Pipeline: Schweden: Gaslecks nehmen weiter ab

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Das Gasleck aus Lecks in den Nord Stream-Pipelines scheint weiter zurückgegangen zu sein. Dies wurde nach Angaben der schwedischen Küstenwache bei einem Flug über die Ausstiegspunkte festgestellt.

Nach Angaben der schwedischen Küstenwache sind die Gaslecks aus Lecks in beschädigten Nord Stream-Pipelines weiter zurückgegangen. Nach einem Flug über die Austrittspunkte am Samstagnachmittag teilte die Behörde mit, dass die beiden Lecks in der ausschließlichen Wirtschaftszone Schwedens noch Gas auf einer Fläche von 100 Metern Durchmesser und das kleinere Leck auf einer Fläche von 15 Metern austreten im Durchmesser.

Prognosen gingen davon aus, dass der Brexit am Sonntag aufhören würde. Allerdings kündigten die Schweden an, sich mit ihren Einsatzteams auch auf einen längeren Zeitraum einzustellen. Schiffe müssen den Ostseeraum großräumig meiden.

Laut dänischen Behörden hätte am Samstag kein Gas mehr aus der Pipeline Nord Stream 2 austreten dürfen.Die dänische Energieagentur sagte, der Betreiber habe der Pipeline mitgeteilt, dass sich der Druck stabilisiert habe, was darauf hindeutet, dass kein Gas mehr ausfließe.

Am Abend teilte der Sprecher der Betreibergesellschaft Nord Stream 2, Ulrich Lissek, mit, dass aus der beschädigten Pipeline kein Gas mehr ausgetreten sei. Der Wasserdruck in der Nord Stream 2-Pipeline „hat die Pipeline mehr oder weniger verschlossen, sodass das Gas im Inneren nicht entweichen kann“, sagte Lissek. „Unter dem Strich kommt immer noch Gas herein“, fügte er hinzu. Auf die Frage, wie viel Benzin noch in der Leitung sei, antwortete er: „Das ist die Millionen-Dollar-Frage.“

Zuvor waren aus den vier Lecks der beiden Nord-Stream-Pipelines tagelang ununterbrochen große Mengen Gas ausgetreten: zwei in schwedischen, zwei in dänischen Gewässern.

Viele Staaten spekulieren auf Sabotage. Mindestens zwei Explosionen ereigneten sich unter Wasser, teilten Dänemark und Schweden im Laufe der Woche mit. Die seismologischen Institute maßen eine Kraft von 2,3 und 2,1, was „wahrscheinlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm entspricht“.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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