Dienstag, Januar 31, 2023
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Leopard-Panzer für die Ukraine: Rheinmetall konnte nicht vor 2024 liefern

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Die Anfragen nach deutschen Panzern für die Ukraine werden immer lauter. Laut Rheinmetall-Chef Papperger könne der Leopard jedoch nicht vor 2024 ausgeliefert werden.

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall könnte frühestens 2024 reparierte Leopard-2-Kampfpanzer in die Ukraine liefern. Rheinmetall-Chef Armin Papperger sagte der „Bild am Sonntag“:

Der Rüstungskonzern verfügt laut Papperger noch über 22 Fahrzeuge des Leopard 2 und 88 Fahrzeuge des Leopard 1. „Aber ohne Auftrag können wir diese Panzer nicht reparieren, da die Kosten mehrere hundert Millionen Euro betragen. Rheinmetall kann sie nicht vorfinanzieren.“ Papperger.

Die Reparatur stillgelegter Panzer dauere „fast ein Jahr“, so Papperger weiter. „Die Fahrzeuge werden nicht nur neu lackiert, sie müssen auch für den Kriegseinsatz umgebaut werden.“ Die Tanks würden „komplett zerlegt und dann wieder aufgebaut“.

Papperger zeigt sich im Interview zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen Rheinmetall und der Bundesregierung: „Wir arbeiten sehr gut mit dem Beschaffungsamt der Bundeswehr, der Bundeskanzlerin und auch dem Verteidigungsminister zusammen.“

Seit Kriegsbeginn hat das Unternehmen laut Papperger 1.200 neue Mitarbeiter eingestellt. Allerdings sieht er sich nicht als Kriegsgewinnler, sondern als „Krisenhelfer“. Der Aktienkurs des Unternehmens hat sich seit Kriegsbeginn mehr als verdoppelt.

Die Ukraine hat lange um die Lieferung von Leopard-Panzern gebeten. Die Debatte gewann diese Woche an Fahrt, nachdem der polnische Präsident Andrzej Duda sagte, sein Land sei bereit, dies als Teil einer internationalen Koalition zu tun. Dazu wäre allerdings die Zustimmung des Herstellungslandes Deutschland erforderlich.

Schließlich war Großbritannien am Samstag das erste Land, das die Lieferung schwerer Panzer nach Kiew ankündigte. Die Lieferung der Challenger-2-Panzer und zusätzlicher Artilleriesysteme soll der ukrainischen Armee helfen, „russische Truppen zurückzudrängen“, sagte der britische Premierminister Rishi Sunak. Das britische Engagement erhöht den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), auch Panzer in die Ukraine zu schicken.

In unserem Live-Blog finden Sie jederzeit die neuesten Nachrichten über Russlands Angriff auf die Ukraine:

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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