Donnerstag, Januar 20, 2022
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Marktbericht: Die Unsicherheit will nicht verschwinden

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Marktbeobachter erwarten, dass der DAX am Ende der Woche deutlich tiefer in den Handel starten wird. Die Guidance von der Wall Street und den asiatischen Aktienmärkten sieht nicht besonders einladend aus.

Banken und Broker bewerteten den DAX zum Handelsstart mit einem Abschlag von 0,7 Prozent auf rund 15.918 Punkte. Gestern beendete der DAX den Handel mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent auf 16.031 Punkte. Marktexperten sprechen von anhaltender Unsicherheit über die Pandemie- und Zinsentwicklung in den USA, die die Aufwärtschancen an den Aktienmärkten einschränken würden.

Denn die Situation hat sich seit einigen Tagen nicht geändert: Hoffnungen auf gute Unternehmensergebnisse zu Beginn der Bilanzsaison stehen Sorgen über Zinserhöhungen in den USA gegenüber. Gestern haben sich mehrere Mitglieder der US-Notenbank (Fed) für eine zeitnahe Anhebung des Leitzinses ausgesprochen, die bereits im März erfolgen könnte. „Wir erwarten, dass die Fed im März die Zinsen anhebt. Dies wird dann die erste von vier prognostizierten Zinserhöhungen in diesem Jahr sein“, schrieben die Marktbeobachter Credit Suisse in ihrem Morgenkommentar.

Heute eröffnen die Großbanken Citigroup, JPMorgan und Wells Fargo die US-Rechnungslegungssaison. Positive Überraschungen seien möglich: In den vorangegangenen Quartalsergebnissen hätten die Finanzinstitute umfangreiche Vorsorgen für mögliche Ausfälle ihrer Kreditnehmer getroffen, sagte Fall Ainina, Senior Analyst beim Vermögensverwalter James Investment. „Aber jetzt hat sich die Situation deutlich verbessert.“



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