Mittwoch, November 30, 2022
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"Maximal mögliche Präsenz" Faeser kündigt Untersuchungsgruppe in der Ostsee an

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Mehrere Explosionen haben Löcher in die Pipelines Nord Stream 1 und 2 gerissen. Ein gemeinsames Ermittlungsteam soll nun den Täter ermitteln. Der deutsche Innenminister hat außerdem gemeinsame Seepatrouillen mit Polen, Dänemark und Schweden angekündigt.

Nach den Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee will Deutschland Dänemark und Schweden bei den Ermittlungen unterstützen. Innenministerin Nancy Faeser kündigte ein gemeinsames Ermittlungsteam an. „Alles deutet auf Sabotageakte an den Nord-Stream-Pipelines hin“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung.

Deutschland arbeitet sehr eng mit Dänemark und Schweden zusammen, um die Hintergründe aufzuklären. „Wir wollen jetzt ein Joint Investigation Team bilden – ein gemeinsames Ermittlungsteam nach EU-Recht, in das alle drei Staaten Ermittler entsenden.“ Hier sollen Experten von Marine, Polizei und Geheimdiensten zusammenarbeiten.

Faeser kündigte auch Seekontrollen mit den Nachbarländern Polen, Dänemark und Schweden an. „Wir patrouillieren in enger Abstimmung auf See. Wir zeigen größtmögliche Präsenz“, sagte sie. Dafür würden alle verfügbaren Schiffe der Bundespolizei eingesetzt. Ähnlich äußerte sie sich in der „Süddeutschen Zeitung“.

An den Pipelines Nord Stream 1 und 2 wurden seit Montagnacht insgesamt vier Lecks gefunden. Viele Staaten gehen von Sabotage aus. Mindestens zwei Explosionen ereigneten sich unter Wasser, teilten Dänemark und Schweden in einem Schreiben vom Donnerstag mit. Seismologische Institute haben eine Stärke von 2,3 und 2,1 gemessen, was „wahrscheinlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm entspricht“. Wer für den Sabotageakt verantwortlich ist, ist noch unklar.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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