Donnerstag, Januar 27, 2022
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„maybrit illner“ – Holetschek: Impfen ist Chefsache der Kanzlerin

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Gesundheitsminister Holetschek begründete dies damit, dass Bayern allein mit dem „kranken Maybrit“ fertig werde. Ministerpräsident Schwesig warnte vor überlasteten Krankenhäusern.

Während die Bundestagsdebatte und der Impfpflichtbeschluss vor der Tür stehen, türmt sich bei Omikron die nächste Kronenwelle auf. Und wie bei der Delta-Variante wird immer noch gemunkelt, dass die Impfquote nicht hoch genug sei. Deshalb verursacht die mildere Variante von Omikon auch viele schwierige Routen.

Und aus diesem Grund stellt sich immer wieder die Frage nach der Ausgewogenheit politischer Entscheidungen, nach Lockerungen, nach der Impfpflicht.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) begründete die Haltung der bayerischen Regierung, die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zur ZDF-Sendung „maybrit illner“ aufzuweichen.

Er sprach über Ausgewogenheit und Verhältnismäßigkeit. Wenn „2G Plus“ für Restaurants und Hotels notwendig wird, wird entsprechend gehandelt. Fahren auf Sicht nennt man das.

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, findet das zu wenig. Corona-Patienten wurden kürzlich nach Bayern abtransportiert, doch jetzt entspannen sie sich zu schnell. Schwesig befürwortete in allen Bundesländern die gleichen Regeln.

Er warnte vor überlasteten Krankenhäusern. Und er warnte davor, sich vorzubereiten, wenn zu viele Mitarbeiter in Quarantäne stecken bleiben, insbesondere in „kritischer Infrastruktur“.

Die mildere Form der omicron-Variante ermöglicht es Ihnen, die Quarantäne zu verkürzen. Aber die Tests würden bald auslaufen. Holetschek fragte dann:

Als zentrales Problem haben der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar und die Virologin Melanie Brinkmann die zu große Zahl ungeimpfter Menschen ausgemacht.

Und in Übereinstimmung mit der Politik ist die Datenlage zu lückenhaft, auch wegen der digitalen Rückständigkeit der Gesundheitsämter.

In Spanien ist das anders, wie ZDF-Korrespondentin Anna Arend erklärte. Die dramatischen Bilder vom Ausbruch der Pandemie und der rigorose Lockdown haben die Durchimpfungsrate deutlich erhöht.

Die Impfkampagne wurde strikt mit zentralen Terminen durchgeführt und das Gesundheitssystem genießt ein hohes Vertrauen. Bei den Impfquoten, aber auch bei der Inzidenz liegt das Land weit vor Deutschland. Die Pandemie habe ihren Schrecken verloren, sagte Arend.

Genau davor warnt die Virologin Melanie Brinkmann. Omicron ist keine Grippe:

Gesundheitsminister Karl Lauterbach musste sich deutliche Kritik von der Journalistin Eva Quadbeck (RND) gefallen lassen, weil sie sich trotz gegenteiliger Ankündigungen geweigert hatte, ein Gesetz zur Impfpflicht vorzulegen.

Schwesig verteidigte seinen Parteikollegen. Ein Lauterbach-Entwurf würde die geplante Ethikdebatte im Bundestag ersetzen. Holetschek machte das Thema zur Chefsache und richtete sich an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

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