Montag, Februar 6, 2023
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Mehr als 100.000 tote Russen Die USA erwarten keinen schnellen Sieg der Ukraine

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In Ramstein kündigten mehrere Länder weitere Waffenlieferungen an die Ukraine an. Doch trotz umfangreicher Hilfe westlicher Partner sehen die Vereinigten Staaten wenig Chancen auf einen baldigen Sieg der Ukraine auf dem Schlachtfeld. US-Stabschef Milley hält es für möglich, dass Kiew die Russen noch in diesem Jahr aus dem Land vertreibt, aber „es wäre sehr, sehr schwierig“.

US-Stabschef Mark Milley hält die Chancen auf einen baldigen militärischen Sieg der Ukraine in dem von Russland angezettelten Krieg weiterhin für gering. Aus militärischer Sicht sei es für die Ukraine „sehr, sehr schwierig“, die russischen Streitkräfte in diesem Jahr aus jedem Zentimeter der Ukraine und von Russland gehaltenem Territorium zu vertreiben, sagte Milley nach einer Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. „Das heißt nicht, dass es nicht passieren kann“, betonte er, „aber es wäre sehr, sehr schwierig.“ Er glaubt, dass dieser Krieg, wie viele zuvor, am Verhandlungstisch enden wird.

Es finden massive Kampfhandlungen statt und die Ukraine hat einige wichtige Fortschritte gemacht. Aber die Frontlinie ist sehr lang und größtenteils statisch, sagte Milley. Wahrscheinlicher ist zunächst, dass der Fokus weiterhin auf der Abwehr liegt, um die Front zu stabilisieren. Und je nachdem, wie schnell die Waffenlieferungen internationaler Partner und die Ausbildung des ukrainischen Militärs in neuen Waffensystemen voranschreiten, ist auch eine nennenswerte Gegenoffensive der Ukraine möglich, um möglichst viel ukrainisches Territorium zu befreien.

„Dies ist ein sehr, sehr blutiger Krieg. Und es gibt erhebliche Verluste auf beiden Seiten“, sagte Milley. Es ist immer schwierig, dies im Krieg genau zu quantifizieren. Er rechnete jedoch damit, dass Russland „weit über 100.000“ Soldaten verloren habe. Dazu gehören reguläre Angehörige des Militärs, aber auch Söldner, die auf russischer Seite gekämpft haben. „Die Russen haben eine enorme Zahl von Opfern in ihrem Militär erlitten.“ Für Russland entwickle sich der Krieg zur „absoluten Katastrophe“.

Milley betonte, dass es auch beim ukrainischen Militär erhebliche Verluste gegeben habe – ohne Zahlen zu nennen. Hinzu kommen die vielen unschuldigen Zivilisten, die in der Ukraine getötet wurden.

Auf der Ramstein-Konferenz kündigten zahlreiche Länder weitere Rüstungshilfen für die Ukraine an. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand die Frage der Lieferung deutscher Kampfpanzer „Leopard“. Darauf konnten sich die Verbündeten nicht einigen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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