Sonntag, Oktober 2, 2022
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Mehr als 50.000 Soldaten: Russland bereitet Manöver vor

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Russland startet am Donnerstag mit dem Wostok-2022-Manöver. Mehr als 50.000 Soldaten werden dort sein. Auch China und andere Länder schicken Truppen zu der gemeinsamen Übung, die inzwischen in Russland eingetroffen sind.

Inmitten der Spannungen mit dem Westen wird Russland ab Donnerstag mehrtägige Militärmanöver an seiner Ostflanke abhalten. Inzwischen sind zahlreiche Soldaten aus China und anderen an dem Manöver beteiligten Ländern eingetroffen. Insgesamt seien mehr als 50.000 Soldaten an der Übung „Wostok 2022“ („Osten 2022“) beteiligt, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. 5000 Waffen und militärisches Gerät sowie 140 Flugzeuge und 60 Kriegs- und Versorgungsschiffe sollen zum Einsatz kommen.

Das Manöver soll auf Truppenübungsplätzen in Ostsibirien und im Fernen Osten sowie im Japanischen Meer stattfinden. An der Übung nehmen nach Angaben der russischen Armee Soldaten aus mehreren Nachbar- oder Alliiertenstaaten Russlands teil. Demnach beteiligen sich China, Indien, Weißrussland und Syrien.

Obwohl das Verteidigungsministerium über die genaue Zahl der Soldaten aus den einzelnen Ländern Stillschweigen bewahrte, waren die ausländischen Militärkontingente auf einem Übungsgelände im Osten Russlands eingetroffen. Sie hatten begonnen, „ihre Ausrüstung und Waffen vorzubereiten und zu erhalten“.

Die vom russischen Generalstab kommandierten Manöver würden „Verteidigungs- und Offensivaktionen“ an Land, in der Luft, aber auch im Japanischen Meer und im Ochotskischen Meer im Nordwestpazifik umfassen, teilte das Ministerium mit. Im Japanischen Meer würden russische und chinesische Schiffe unter anderem in „Verteidigung von Seeverbindungen“ und „Unterstützung von Landstreitkräften“ in den Küstengebieten trainieren, fügte das Ministerium hinzu.

Das US-Außenministerium sagte, dass die wachsende Annäherung zwischen China und Russland zwar die globale Sicherheit untergrabe, die Regierung in Washington aber nicht in die Übungen hineininterpretiere. Dennoch dürften die USA und die anderen Nato-Staaten das Manöver genau beobachten.

Der Generalsekretär des Bündnisses, Jens Stoltenberg, sagte der „Welt am Sonntag“ am Wochenende, die NATO „muss ihre Präsenz in der Arktis verstärken“. Moskau ist dabei, Stützpunkte aus der Sowjetzeit wieder zu eröffnen und dort neue, hochmoderne Waffen wie Hyperschallraketen zu stationieren.

Der Kreml reagierte gereizt auf diese Ankündigung. „Wir nehmen das negativ wahr“, sagte Sprecher Dmitry Peskov laut der Nachrichtenagentur Interfax. Mit der Ankündigung setzt der Westen seine Konfrontationspolitik mit Russland fort. „Russland wird seine Interessen angemessen schützen.“



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Abgel T
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Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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