Mittwoch, Dezember 8, 2021
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Mehr als 50 Tote bei Minenunglück in Russland

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Mehr als 50 Menschen kamen bei dem schlimmsten Bergwerksunglück in Russland seit Jahren ums Leben. Neben Bergleuten starben auch einige Rettungskräfte. Was die Explosion in der Mine in Sibirien ausgelöst hat, ist noch unklar.

Die Zahl der Opfer nach dem schweren Bergwerksunglück in Sibirien ist auf über 50 gestiegen. Die staatlichen Stellen Tass und Ria Novosti meldeten am Abend unter Berufung auf den Rettungsdienst 52 Tote. Darunter waren sechs Rettungskräfte, die bei Sucharbeiten im Bergwerk ums Leben kamen.

Damit ist klar, dass auch die bisher vermissten Bergleute tot sind. Der Unfall ereignete sich im Schacht „Listwjaschnaja“ im Kohlebecken Kusnezk. Am Morgen kam es unter der Erde zu einer Kohlenstaubexplosion, deren Ursache unklar ist. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich insgesamt 285 Menschen unter der Erde, teilten die Behörden mit. 239 von ihnen wurden in Sicherheit gebracht. 49 Menschen benötigten medizinische Hilfe.

Die Nachrichtenagentur Tass berichtete unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Beamten, dass Kohlenstaub Feuer fing und sich der Rauch über die Lüftungsanlage rasend schnell in der Mine ausbreitete. Der russische Untersuchungsausschuss leitete eine strafrechtliche Untersuchung des Feuers ein. Es gab Vorwürfe, dass Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden.

Der russische Präsident Wladimir Putin sprach den Angehörigen der Opfer der „Tragödie“ sein Beileid aus und ordnete Hilfe für die Hinterbliebenen und Überlebenden an. Nach Angaben der Ermittler wurden der 47-jährige Bergwerksdirektor, sein Stellvertreter und ein Abteilungsleiter festgenommen. Sie müssten sich wegen Verstößen gegen die Arbeitsvorschriften verantworten.



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