Samstag, Oktober 1, 2022
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Mehr Raketenwerfer und Dingos für die Ukraine

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Die erfolgreiche Offensive der ukrainischen Armee hat gezeigt, wie wichtig schwere Waffen sind. Nun hat Verteidigungsministerin Lambrecht weitere Lieferungen angekündigt. Die benötigten Kampfpanzer sind nicht enthalten.

Der Druck auf die Bundesregierung, der Ukraine viel schneller mit schweren Waffen zu helfen, sei zuletzt enorm gewachsen. Die reagiert nun mit der Zusage weiterer Lieferungen – wenn nicht von Kampf- oder Schützenpanzern.

Die Ukraine wird zwei weitere MARS II-Mehrfachraketenwerfer und 200 Raketen an Munition erhalten. Das hat jetzt Verteidigungsministerin Christine Lambrecht angekündigt.

Die notwendige Ausbildung für die ukrainische Besetzung werde im September beginnen, betonte der SPD-Politiker. Deutschland hatte bereits drei Artilleriesysteme dieses Typs in das angegriffene Land geliefert.

Außerdem erhält die Ukraine erstmals gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Dingo aus Deutschland – insgesamt 50 Stück. Dieses bewaffnete Transportfahrzeug wurde von der Bundeswehr beispielsweise in Afghanistan insbesondere für Patrouillen eingesetzt.

„Diese Lieferungen werden die Bundeswehr nicht schwächen“, betonte Minister Lambrecht.

Auf die immer lauter werdenden Aufrufe der Ampelkoalition, auch von der Ampelkoalition, direkt Kampfpanzer oder Schützenpanzer an die Ukraine zu liefern, die das Land zur Rückeroberung anderer Gebiete benötigt, reagierte die Verteidigungsministerin zunächst nicht.

Lambrechts Ankündigungen könnten ein Versuch sein, ihr Ministerium und die Kanzlerin zu entlasten.



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Abgel T
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Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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