Samstag, Dezember 10, 2022
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Melnyk: "Verpiss dich" Kiew lehnt den Friedensvorschlag von Elon Musk ab

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Auf Twitter mischt sich der US-Unternehmer Elon Musk in den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ein. Er listet einige Punkte auf, die umgesetzt werden könnten, um Frieden zu schaffen. Kiew winkt ab und macht einen Gegenvorschlag. Botschafter Melnyk reagierte weniger diplomatisch.

Kiew hat auf das von US-Milliardär Elon Musk skizzierte mögliche Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit einem Gegenangebot reagiert. „Es gibt einen besseren Vorschlag“, twitterte Mykhailo Podoliak, Berater des Präsidialamts. Dementsprechend wird die Ukraine ihr Territorium einschließlich der „annektierten Krim“ vollständig befreien. Russland sei dann vollständig entmilitarisiert, müsse seine Atomwaffen aufgeben und „kann niemanden mehr bedrohen“. Die russischen Kriegsverbrechen werden vor ein internationales Tribunal gebracht.

Musk hatte zuvor auf Twitter eine vermeintliche Lösung für das Ende des russisch-ukrainischen Krieges genannt. Dementsprechend werden in den vier jetzt vom Kreml annektierten Gebieten in der Süd- und Ostukraine Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja unter der Aufsicht der Vereinten Nationen versöhnt. Russland muss die Gebiete verlassen, wenn die Menschen es wollen. Die Ukraine wird neutral. Die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim soll zu Moskau hinzukommen. Gleichzeitig würde die Wasserversorgung der Krim durch den Kanal aus dem Fluss Dnipro gewährleistet.

Anders als bei einem Atomkrieg sei das Friedensszenario „sehr wahrscheinlich“, ergänzte der Tesla-Chef seinen Vorschlag. Der scheidende Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andriy Melnyk, machte es auf Twitter unmissverständlich klarwas er von Musks Votum hält: „Fuck off ist meine sehr diplomatische Antwort an dich @elonmusk“.

Russland ist am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert. Seit September fügt die ukrainische Armee der russischen beständig Niederlagen zu. Kremlchef Wladimir Putin reagierte mit Scheinreferenden in den besetzten Gebieten und deren Annexion und ließ eine Teilmobilmachung ankündigen.

Mit der Annexion betrachtet die russische Führung diese Gebiete als russisches Territorium. Wenn es zu Angriffen auf diese Regionen kommt, handelt es sich um einen Angriff auf die Russische Föderation, was laut Moskau den Einsatz strategischer Atomwaffen rechtfertigen würde. „Wenn die territoriale Integrität unseres Landes bedroht ist, werden wir unbedingt alle verfügbaren Mittel einsetzen, um Russland und unser Volk zu schützen. Das ist kein Bluff“, stellte Putin kürzlich klar.



Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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