Mittwoch, November 30, 2022
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Menschenrechtsaktivisten geehrt Friedensnobelpreis geht an Russland, Weißrussland und die Ukraine

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In diesem Jahr ehrt das Olso-Komitee zwei Menschenrechtsorganisationen und einen Aktivisten mit dem Friedensnobelpreis. Ausgezeichnet wurden der inhaftierte Weißrusse Ales Byaljatzki, die russische Organisation Memorial und das ukrainische „Center for Civil Liberties“.

Menschenrechtsverteidiger in Weißrussland, Russland und der Ukraine erhalten dieses Jahr den Friedensnobelpreis. Der weltweit renommierteste Friedenspreis geht an den inhaftierten belarussischen Menschenrechtsanwalt Ales Byaljatzki, die russische Organisation Memorial und das ukrainische Zentrum für bürgerliche Freiheiten. Das teilte das norwegische Nobelkomitee in Oslo mit.

Die diesjährigen Preisträger repräsentierten die Zivilgesellschaft in ihren Heimatländern, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, bei der Preisverleihung. Seit vielen Jahren setzen sie sich für den Schutz der Grundrechte der Bürger und des Rechts auf Kritik an der Macht ein.

Damit haben die Tage der Nobelpreisverkündigungen ihren Höhepunkt erreicht. Bereits diese Woche wurden die Gewinner in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie und Literatur bekannt gegeben. Am kommenden Montag folgt der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, der als einziger der Preise nicht auf das Testament von Alfred Nobel (1833-1896), Erfinder des Dynamits und Stifter des Preises, zurückgeht. Auch in diesem Jahr sind die Nobelpreise wieder mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 980.000 Euro) pro Kategorie dotiert.

Sie werden traditionell am Todestag von Nobel, dem 10. Dezember, verliehen. Der Friedensnobelpreis ist der einzige der Preise, der nicht im schwedischen Stockholm, sondern in der norwegischen Hauptstadt Oslo verliehen wird.

Der Friedensnobelpreis gilt als der wichtigste Friedenspreis der Erde. Insgesamt 343 Kandidaten – 251 Persönlichkeiten und 92 Organisationen – wurden in diesem Jahr für ihn nominiert. Die Namen der Nominierten werden traditionell 50 Jahre lang geheim gehalten. Im vergangenen Jahr wurden die Philippinin Maria Ressa und der Russe Dmitri Muratow mit dem Preis geehrt. Die beiden Journalisten erhielten ihn für ihren Kampf für Meinungsfreiheit.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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