Samstag, Dezember 10, 2022
StartNACHRICHTENMidterms in Alaska gezählt Demokrat Peltola schlägt Sarah Palin erneut

Midterms in Alaska gezählt Demokrat Peltola schlägt Sarah Palin erneut

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Nach den Midterms werden die Republikaner zwar die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus haben, aber ein Aushängeschild der radikalen Konservativen wird keinen Sitz im Kongress bekommen: Sarah Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, untersteht der Demokratie Mary Peltola.

Die Demokratin Mary Peltola hat erneut die Wahl für einen Sitz im Kongress über die ehemalige republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin gewonnen. Das teilen die Sender CNN und ABC anhand von Stimmenauszählungen mit. Peltola, 49, sorgte bereits im August für Aufsehen, als sie Palin bei einer Nachwahl zum Repräsentantenhaus besiegte. Der Sitz war durch den Tod des langjährigen republikanischen Kongressabgeordneten Don Young frei geworden, was damals zu den außerplanmäßigen Wahlen führte.

Bei den Kongresswahlen vor rund zwei Wochen musste Peltola allerdings erneut antreten, weil der Sitz wie gewohnt zur Abstimmung stand. Bei den sogenannten Midterms wurde unter anderem das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. Die große Frage war, ob sich Peltola nur wenige Monate später erneut durchsetzen würde – sie trat erneut gegen Palin und den Geschäftsmann Nick Begich an. Weil am Wahltag niemand die absolute Mehrheit in der Auszählung erreichte, wurde der Wahlausgang erst mit Verzögerung geklärt.

Peltola ist die erste Frau und erste amerikanische Ureinwohnerin, die Alaska im Repräsentantenhaus vertritt – und war die erste Demokratin, die den Staat seit einem halben Jahrhundert bei der Sonderabstimmung im Sommer in der Kammer vertritt. Die erneute Niederlage ist jedoch eine herbe Enttäuschung für Palin, der von 2006 bis 2009 Gouverneur von Alaska war und sich als ehemalige Ikone der radikal-konservativen und populistischen Tea-Party-Bewegung und als republikanischer Vizepräsidentschaftskandidat einige Berühmtheit erworben hatte.

An der Mehrheit im Repräsentantenhaus ändert das Ergebnis in Alaska nichts. Dort haben die Republikaner bei den US-Zwischenwahlen eine knappe Mehrheit errungen und werden dort ab Anfang Januar regieren.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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